Plugin Rocket Kommentierung im Footerbereich

Das WP-Plugin Rocket ist zeifelsohne eines der besten Plugins, wenn es darum geht, die Performance der eigenen Webseite zu optimieren. Es übernimmt mit einem Mausklick das Caching der Seite, die Optimierung von CSS und Javascript, das Vorladen von Bilddateien usw. Alles Dinge die natürlich auch händisch funktionieren, aber doch eines großen Aufwands bedürfen. Das Plugin ist nicht umsonst. Das Unternehmen verkauft eine Lizenz für ca. 50 Dollar, was soweit auch in Ordnung ist. Nicht in Ordnung ist aus meiner Sicht die Werbung als Kommentar im Quelltext unten auf der Seite:

This website is like a Rocket, isn't it? Performance optimized by WP Rocket. Learn more: https://wp-rocket.me

Wenn ich bereit bin für etwas zu bezahlen, brauche ich dafür keine Werbung machen, oder? Jedenfalls ist es nicht so einfach die Kommentierung zu entfernen. Das Suchen danach in den php-Dateien des Plugins erweist sich als Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Es gibt aber noch eine andere Lösung, nämlich die der Anweisung in der config-php. Mit der Funktion

define(‚WP_ROCKET_WHITE_LABEL_FOOTPRINT‘, true);

in der wp-config ändert sich die Werbebotschaft im Footerbereich des Quelltextes in den Text:
Cached for great performance

Damit kann ich leben.

WP Login Redirect

Ein Problem mit dem man bei WordPress häufig zu tun hat, ist das Login Redirect Phänomen. WordPress lässt einen trotz richtiger Eingabe des Benutzernamens und Kennwort nicht mehr ins Backend. Es wird einfach immer die Login-Seite neu präsentiert und das ohne Fehlermeldung. Oft ist ein Plugin schuld oder die Browsereinstellungen lassen keine Cookies zu.

Bei mir war es eine Weiterleitung auf eine andere Domain, die logischerweise dazu führte, dass WP zwar in der richtigen Konfiguration aber unter anderer Domain dazu veranlasste, den Zugang zu sperren.

Abhilfe schafft ein kleiner Eintrag in die WP-Config. Hier einfach die Seiten URL mit nachfolgendem Code ergänzen:

define(‚WP_HOME‘,’http://xyz.de‘);
define(‚WP_SITEURL‘,’http://xyz.de‘);

xyz.de ist natürlich mit der aktuellen URL zu ersetzten. WP-Config wieder auf den Server laden und schon müsste WordPress den Zugang freigeben.

Falls es nicht eine neue Domain sein sollte, mit der WordPress nichts anzufangen weiß, ist meist ein fehlerhaftes Plugin Schuld. In dem Fall per ftp alle Plugins löschen, anschließend einloggen und ein Plugin nach dem anderen wieder installieren. Bei jedem Plugin neu einloggen. Irgendwann sollte so der Übeltäter ausfindig gemacht werden können.

WP Datenbanksicherung

In WordPress gibt es die Export/ Importfunktion für Beiträge aus einem anderen Blog, möglich ist damit natürlich auch eine Sicherung, die beim Crah neu eingespielt werden kann. Auch gibt es zahlreiche Plugins für die Datensicherung der Artikel, Bilder und Kommentare. Die einfachste Methode scheint mir das Exportieren und Importieren der gesamten Datenbank über phpMyAdmin.

Dazu die Zieldatenbank beim Hoster über phpMyAdmin aufrufen, in der Menüzeile auf exportieren klicken und die Backup-Datei als .sql auf dem PC speichern. Im Anschluss kann dann die Backup-Datei in die neue Datenbank eingepflegt werden.

Die heruntergeladene Datei mit einem Texteditor öffnen und unter der Zeichenfolge CREATE DATABASE %Datenbankname% oder USE %Datenbankname den Namen der neuen Datenbank eintragen und abspeichern

Dann die neue Datenbank unter phpMyAdmin aufrufen, im Menü auf Importieren klicken und die geänderte .sql Datei auswählen. Der Vorteil ist, dass in der Regel tatsächlich alle Beiträge, Bilder und Kommentare übernommen werden.

Wenn alles funktioniert, kann die alte Datenbank gelöscht werden. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich übrigens auch bei einem Update der MySQL-Version.

Schnellstart verhindert Datenaustausch

Die Konfiguration meines heimischen PC’s beinhaltet eine leere 1TB HDD Festplatte neben zwei SSD Festplatten. Auf den SSD’s befinden sich die zwei Betriebssysteme Linux-Mint und Win 10. Die große HDD-Festplatte sollte zun Datenaustausch der beiden Betriebssysteme eingerichtet werden. Formatiert ist sie im Microsoft eigenem NTFS-Dateisystem. Linux erkannte sowohl die Festplatte als auch die darauf befindlichen Daten. Allerdings ließen sich keine Dateien von Linux auf die HDD kopieren. Das System meldet die fehlende Schreibberechtigung auf der internen HDD und das trotz richtiger Dateirechte, nämlich Lesen, Schreiben und ausführen. Des Rätsels Lösung ist der aktivierte Schnellstart und Windows 10.

Ist nämlich der Schnellstart (nicht Fastboot Bios) aktiv, sperrt Windows die Dateisysteme für Schreib – und Ausführrechte.

Möchte man also eine interne NTFS Festplatte im Dualboot nutzen, muss der Schnellstart abgeschaltet werden.

Linux Mint alte Kernel entfernen

Mit der neuen Updatepolitik von Linux Mint wird nun auch der Linux-Kernel altualisiert, bisher musste das explizit ausgewählt werden. Das führt in Folge zu einer Ansammlung älterer Kernel, denn anders als bei Software werden die nicht überschrieben, sondern neu installiert.Bei einer Größe con ca. 200MB für den Kernel und die Header Dateien lohnt ein gelegentliches Entfernen der alten Kernel. Hier sind die Scripte dazu:

uname -a – ermittelt den aktiven Kernel
dpkg -l ‚linux-[ihs]*‘ | sed ‚/^ii/!d;/'“$(uname -r | sed „s/\([-0-9]*\)-\([^0-9]\+\)/\1/“)“‚/d;s/^[^ ]* [^ ]* \([^ ]*\).*/\1/;/[0-9]/!d‘ | tee zu_entfernende_Kernel – listet alle alten Kernel plus Header Dateien bis auf den aktiven Kernel auf.
cat zu_entfernende_Kernel | xargs sudo apt-get -y purge – löscht alle veralteten Kernel.
rm zu_entfernende_Kernel – löscht die angelegte Liste

Quelle: wiki.ubuntuuser.de