Linux Mint alte Kernel entfernen

Mit der neuen Updatepolitik von Linux Mint wird nun auch der Linux-Kernel altualisiert, bisher musste das explizit ausgewählt werden. Das führt in Folge zu einer Ansammlung älterer Kernel, denn anders als bei Software werden die nicht überschrieben, sondern neu installiert.Bei einer Größe con ca. 200MB für den Kernel und die Header Dateien lohnt ein gelegentliches Entfernen der alten Kernel. Hier sind die Scripte dazu:

uname -a – ermittelt den aktiven Kernel
dpkg -l ‚linux-[ihs]*‘ | sed ‚/^ii/!d;/'“$(uname -r | sed „s/\([-0-9]*\)-\([^0-9]\+\)/\1/“)“‚/d;s/^[^ ]* [^ ]* \([^ ]*\).*/\1/;/[0-9]/!d‘ | tee zu_entfernende_Kernel – listet alle alten Kernel plus Header Dateien bis auf den aktiven Kernel auf.
cat zu_entfernende_Kernel | xargs sudo apt-get -y purge – löscht alle veralteten Kernel.
rm zu_entfernende_Kernel – löscht die angelegte Liste

Quelle: wiki.ubuntuuser.de

Google – nervigen Hinweis abschalten

Wer die Cookies nach dem Surfen löscht oder mittels Addon löschen lässt, muss bei Aufruf der Suchmaschine Google jedes mal den Hinweis für Cookies zustimmen. Das lässt sich mit Hilfe des Addons ublock-origin abstellen. Unter Einstellungen -> Meine Filter nachfolgende CSS-Regel eintragen und im Anschluss auf Änderungen anwenden klicken.

google.*###lb
google.*##html:style(overflow: visible !important;)

Datenarme Konfiguration von Windows 10

Das Betriebssystem Windows 10 zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es alle technischen Möglichkeiten nutzt , um an die Daten seiner Nutzer zu kommen. Zwar können datenschutzrechtlich bedenkliche Einstellungen abgeschaltet werden, jedoch sind diese meist
in Untermenüs gut versteckt oder gehen mit Komforteinbußen einher.

Der Arbeitskreis Informationssicherheit der deutschen Forschungseinrichtungen (AKIF), ein Zusammenschluss von Informationssicherheitsbeauftragten und IT-Sicherheitsbeauftragten namenhafter Universitäten und Forschungseinrichtungen haben gemeinsam eine Orientierungshilfe und Schritt für Schritt Anleitung zur datenarmen Konfiguration von Windows 10 erstellt. Die Orientierungshilfe ist von 2016, allerdings noch immer aktuell. Sie kann hier heruntergeladen werden. Insbesondere lohnt sich die Hilfe auch für Administratoren, die mit Hilfe der Gruppenrichtlinien so eine entsprechende Konfiguration für ihre Client-Rechner schaffen können.

Linux Mint 20 – Decoding failed

Die Installation von Linux Mint auf den neuen PC gestaltete sich nicht so einfach wie ich das sonst kenne. Zwar ließ sich Linux Mint problemlos installieren, zickte dann aber beim anschließenden Bootvorgang und quittierte diesen mit einem schwarzen Bildschirm und der Fehlermeldung:

„Initramfs unpacking failed: Decoding failed“.

Zwar ließ sich Linux Mint im abgesicherten Modus starten, im normalen Modus streikte das Betriebssystem allerdings immer wieder. Google sei Dank stieß ich bei Youtube auf die Lösung des Problems.

Es scheint sich um einen Fehler der Konfigurationsdatei im Root-System zu handeln. Genauer: Die Anweisung LZ4, zum Komprimieren und Dekomprimieren von Daten, scheint mit einigen Systemen nicht klar zu kommen und kann so einige gepackte Startdateien nicht laden.

Das Problem lässt sich leicht beheben, indem die Kompression auf das bekannte gzip umgestellt wird.

    Linux im abgesicherten Modus starten.
    Im Terminal die Config aufrufen:

xed admin:///etc/initramfs-tools/initramfs.conf

    COMPRESS=lz4 suchen und ersetzen mit COMPRESS=gzip

Anschließend das für den Bootvorgang benötigte Archiv updaten:

sudo update-initramfs –u

Danach sollte Linux Mint ganz normal wieder starten.

Und hier das Ganze noch mal Schritt für Schritt im Video von Shubham Upadhyay

Neue Hardware

Mit dem Betriebssystem Linux Mint lässt sich eigentlich auch ein älterer PC jahrelang betreiben. Da ich im Dualboot allerdings Windows für aufwendige Bildbearbeitung nutze, war es nach fünf Jahren doch Zeit für einen neuen Rechner.

Entschieden habe ich mich für PC der Marke Acer mit einem Intel Prozessor 9700 und einer NVIDIA GeForce GTX 1660 SUPER Grafikkarte. Dem Arbeitsspeicher von 16 GB habe ich zusätzlich 32 GB spendiert und die zwei vorhandenen Festplatten um eine zusätzliche 500 GB SSD für das Betriebssystem Linux Mint ergänzt. Das sollte die nächsten Jahre reichen.