Gerade noch drüber gesprochen und schon zerschieße ich mir durch Unachtsamkeit mein Bloglayout. Also von vorne. Als Ausgangstheme dient GeneratePress, noch ziemlich im Originaldesign, das kann sich aber ändern. 😃
Peter Lohren
Neue Hardware
Mein doch etwas betagter Rechner musste erneuert werden. Ich hatte mir vor fünf Jahren einen PC der Marke Acer etwas aufgemotzt und als Betriebssystem Linux-Mint im Dualboot mit Windows spendiert. Da meine gesamte andere Peripherie inzwischen aus dem Hause Apple ist, war für mich folgerichtig, dass es irgendwann ein Mac, sozusagen als Homebase werden würde.
Wurde es auch, allerdings kein IMac, sondern ein Mac Mini M4 mit 16GB Ram und 512 GB Festplatte. Als Ergänzung einen Satechi-Hub, das ist sozusagen ein Unterbau für den Mac-Mini, der verschiedene Funktionen ergänzt. Zum einen erweitert der Hub den Mac um ein paar USB-Anschlüsse und einen Kartenleser, zum zweiten kann dort eine interne SSD untergebracht werden, die der Mac (angeblich, hoffentlich 🧐) als Festplatte erkennt.
Drittens und auch nicht unwichtig, mit dem Hub muss der Mac zum Ein – und Ausschalten nicht mehr angehoben werden, der Hub lässt den Mac etwas höher dastehen und hat für den Ein/Ausschalter eine Einkerbung. (Wobei ich nicht verstehen kann, dass jemand auf die Idee kommen kann, einen Schalter im Boden zu versenken)
Der Mac-Mini hat alle Anschlüsse, die man braucht. In der Mehrheit sind das Thunderbolt und USB‑C Anschlüsse, sie sich aber alle mittels Adapter mit USB-Geräten verbinden lassen. Wenn man einmal mit Apple gearbeitet hat, weiß man: Alles funktioniert und das tadellos. Mac-Mini anschließen, Übernahme der Daten, Einstellungen, Dateien und Programme von meinem Mac-Book; all das war in kurzer Zeit ohne Murren bewerkstelligt.
Die einzige Anwendung die rumzickte, war die von Microsoft. Das Office Paket für Mac signalisierte Unwillen zu funktionieren. Ich nehme an, da ich es seinerzeit nur mit einer Lizenz für einen PC erworben hatte. Ich konnte aber recht preisgünstig ein Office Paket 2021 für Mac bekommen. (An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an mysoftware.de für den tollen Support) MS Office ist ungeschlagen wohl die beste Software für Text/Kalkulation, das kann Microsoft wirklich gut.
Der Preis von für den Mac-Mini geht aus meiner Sicht in Ordnung, in der Konfiguration mit 512 GB kostet der Mini M4 800 Euro, das kostet ein Mittelklasse PC mit Windows auch. Apple lässt sich allerdings Speicherplatz fürstlich bezahlen, da muss man schon aufpassen, für welchen Einsatzzweck der Mac sein soll. Nachrüsten ist nicht. Apropos nachrüsten.
Natürlich kann man am Mac Mini jede Tastatur und jeder Maus nutzen; ich habe aber sehr schnell gemerkt, dass die Original Apple Tastatur und Maus bei weitem unschlagbar für den Mac ist. Die wunderbaren Funktionen mittels Shortcuts lassen sich nämlich nur mit der Apple Tastatur aufrufen. Beide Eingabegeräte lässt sich Apple natürlich auch gut bezahlen, das sollte man wissen und zum Grundpreis addieren.
Ansonsten – WOW! Ich bin als Apple Jünger ja schon einiges gewohnt, aber die schaffen es immer wieder mich zu überraschen. Nicht nur die erwähnten Shortcuts, das Zusammenspiel mit der hauseigenen KI, sondern auch die übergreifende Zusammenarbeit mit anderen Apple Geräten sucht sicherlich ihresgleichen. Beispiel gefällig?
Ich hatte einen Textabschnitt in die Zwischenablage kopiert, den ich im Anschuss auf dem Macbook oder IPhone einfügen kann. Dateien, Texte die auf dem einen Rechner angefangen sind, kann ich wie selbstverständlich auf dem andern weiter bearbeiten usw.usf.
Design, Funktion, bei Apple passt das einfach. Ok, ich bin als Apple Fan nicht ganz objektiv, ich höre schon auf….. 😉
Weihnachtsmann oder Christkind?
Regelmäßig gab’s allerdings einen Rüffel von Mrs. L, die darauf bestand, dass das Christkind in ihrer familiären Tradition und im Kontext mit Weihnachten die Geschenke abliefert. Nun, für das jüngste Netzkind, das sich der selbst im Übergang zum Teenager befindet, war die Doppelbesetzung nie ein Problem, solange die Geschenke am 24. Dezember nur unter dem Baum lagen. Allerdings beantwortet der Satz: „Mir egal“ ja nicht direkt die Frage nach der personifizierten Zustellung.
Aber für was hat man denn die KI?
Für die Antwort auf die Frage, wer jetzt für was an Weihnachten zuständig ist, bräuchte es keine KI, behauptet Mrs. L, da mein Zuständigkeitsbereich mit der Besorgung des Weihnachtsbaums und anschließendem Verteilen der Präsente unter dem Baum abschließend beschreiben wäre. Alles weitere stünde schließlich auf Mrs L’s To-Do-Liste, was ebenfalls die Geschenkefrage beantwortet. Das ist zwar alles richtig und ich bin Mrs. L ja auch dankbar für soviel Pragmatismus, dennoch ließ es die eigentliche Frage nach Weihnachtsmann und Christkind unbeantwortet.
Die KI weiß zu berichten, dass in katholischen Regionen das Christkind und in evangelischen Regionen der Weihnachtsmann die Geschenke bringt. Das läge in der Geschichte der Reformation im 16. Jahrhundert.
Vor der Reformation brachte der heilige Nikolaus am 6. Dezember die Geschenke. Martin Luther, der Reformator, war gegen die Heiligenverehrung, daher schaffte er den Nikolaus als Gabenbringer ab und setzte stattdessen das "Christkind" als Geschenkebringer für den 25. Dezember ein.
Die Verwirrung war komplett. Mein rudimentäres religiöses Wissen verortete bisher Martin Luther als Reformator der evangelischen Kirche, als müsste doch von evangelischer Seite die Erstzustellung durch das Christkind erfolgen?!
Auch das wusste die KI zu beantworten:
Die heutige Verteilung, wer für was zuständig ist, also Christkind in katholischen Gegenden und Weihnachtsmann in evangelischen, ist historisch später gewachsen und hat mit der lutherischen Prägung nichts mehr zu tun. Das Christkind besonders in katholischen Regionen als Geschenkebringer etabliert, obwohl der Ursprung dieser Figur tatsächlich in der protestantischen Reformation liegt. In evangelischen Regionen Deutschlands entwickelte sich im 19. und 20. Jahrhundert künftig der Weihnachtsmann, eine Figur, die ihre Wurzeln wiederum im Heiligen Nikolaus hat, aber unabhängiger und weniger kirchlich geprägt ist.
Oder wie das jüngste Netzkind vermutet: „Der Weihnachtsmann und das Christkind sind Kollegen, die beiden arbeiten bei Amazon.“
Nebenbei bemerkt
Das Verhalten eines Unternehmens muss nach innen wie nach außen stets schlüssig und konsequent sein. Einem Unternehmen nützt die beste Werbung nichts, wenn die Taten den Worten widersprechen. Wichtig für die Kommunikationspolitik ist ihre Übereinstimmung mit den langfristigen Zielen und der Philosophie des Unternehmens.
Kommunikationstechnisch könnte man genauso gut sagen:
reH malja’ behavior vuDnISlu’, internal ‘ej externally. yIcohérence ‘ej cohérent. advertising nIvbogh chepmoH malja’pagh mu’mey tlhochchugh ta’mey. QumpIn potlh ngoch motlh ‘oH ngoQmey nI’qu’ ‘ej malja’ philosophie ‘oH.
Das ist klingonisch und das ist exakt das, was bei den meisten ankommt, mit denen Sie beruflich zu tun haben.
Kippt das rigerose Verbrenner-Aus?
Eingedenk der Tatsache, dass wir mit einem strikten Verbrennerverbot vermutlich nicht nur die deutsche Automobilindustrie und die Zulieferer verlieren, (und das mit ca. 800.000 Arbeitsplätzen) würde Deutschland sich natürlich auch von der Entwicklung und Forschung der Motorentechnik abkoppeln. Was auf den ersten Blick für die Entwicklung der CO2 Emittierung und damit auch für Klima positiv erscheinen mag, ist auf den zweiten Blick ein Trugschluss. Nicht nur, dass der Motorenbau neben dem Maschinenbau sozusagen eine Kernkompetenz der Bundesrepublik ist, Deutschland würde ebenfalls das Knowhow, Forschung und Entwicklung des Motorenbaus unwiderruflich an Länder wie die USA, China, Japan, Indien, Brasilien und Russland verlieren. Das hat die Koalition in seltenere Einmütigkeit offensichtlich erkannt und versucht nun die EU für ein Umdenken zu gewinnen.
Mit dem strikten Verbot gingen außerdem um die 5 Prozent Wirtschaftskraft verloren – und das vor dem Hintergrund einer stagnierenden Wirtschaft. Die Einbußen für die Bundesrepublik lassen sich zwar nicht direkt ermitteln, schrumpft die deutsche Wirtschaft aber noch mehr, wird vermutlich für den wichtigen Klimaschutz kein Geld mehr da sein.
Ich halte die Hybridtechnik als Übergangstechnologie für einen guten Kompromiss zur Einsparung von CO2 Emissionen und für die vernünftigste Lösung. Mit dem Einsatz von Elektromotoren in Verbindung mit dem Verbrenner lassen sich nicht nur ehebliche Mengen an Sprit sparen und die Reichweite verlängern; wir koppeln uns damit eben nicht nur von einer Technik komplett ab, sondern investieren weiterhin in Forschung und Entwicklung immer effizienterer Motoren.
Der Spritverbrauch solcher Hybridfahrzeuge ist heute bereits nur noch marginal. Zudem könnte man in den Innenstädten rein auf das elektrische Fahren setzen, um entsprechend des Lärms und der Abgasemissionen nahe Null zu reduzieren.
Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit würden in dem Bereich des Motorenbaus erhalten bleiben. Letztendlich würde auch das Klima gewinnen, da ein starres Verbot von Neufahrzeugen mit Verbrenner vermutlich nur dem Gebrauchtwagenmarkt hilft.
Gebrauchte Autos mit einem maximal höheren Spritverbrauch würden noch über Jahrzehnte hinweg von denjenigen genutzt, sie sich kein Elektroauto leisten können, bzw. ohne Lademöglichkeiten sind.
Familie der Hornträger
Zu den domestizierten Arten gehört das Schaf, allerdings hatte ich fälschlicherweise die Tiere auf dem Bild als Ziegen verortet. Die KI belehrte mich eines Besseren.
Die Ziege ist ein Schaf und zwar ein Zackelschaf. KI weiß zu berichten, dass Zackelschafe eine alte, ursprünglich ungarische Schafrasse sind, die sich durch ihre auffällig korkenzieherartig gedrehten Hörner auszeichnet. Diese Hörner sind bei beiden Geschlechtern vorhanden.
Beim Annähernd an die Herde, stellte ich mir der Leitbock in den Weg und machte unmissverständlich klar: Keinen Schritt weiter. Das war insofern auffällig, als das bei anderen Tieren die Herde einfach flüchtet. Zackelschafe, so lese ich, sind soziale Tiere, zudem wachsam. Übrigens: Anlegen würde ich mich nicht unbedingt mit den Tieren: Ausgewachsen können die Hörner bei Böcken bis zu einer Länge von einem Meter erreichen.
Die zur Familie der Hornträger gehörenden Schafe werden tatsächlich zu den Ziegenartigen gerechnet, somit war mein erster Eindruck nicht ganz falsch.
Ukraine Krieg — Durchbruch oder Farce?
Die Kernpunkte jedenfalls sehen unter anderem Gebietsabtretungen vor, die so mancher Befürworter militärischer Aktionen in Deutschland wohl eher als Schmach ansieht. Nur – weder die Bundesrepublik noch Europa werden gefragt.
Nach fast dreieineinhalb Jahren Krieg und in Folge eines vermutlich weiteren bitterkalten Kriegswinters dürfte sowohl auf Seiten der Ukraine als auch auf russischer Seite die Lust auf militärischen Aktionen vergangen sein. Ganz zu schweigen von dem Leiden der ukrainischen Zivilbevölkerung. Bitter für die Ukraine dürften mögliche Gebietsabtretungen sein.
Die Ukraine soll die Gebiete Donezk und Luhansk vollständig räumen und diese Gebiete sowie die 2014 annektierte Krim de facto als russisch anerkennen.
Die weiteren wesentlichen Punkte umfassen:
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Die Regionen Cherson und Saporischschja sollen entlang der aktuellen Frontlinie aufgeteilt bleiben und eine entmilitarisierte Zone in Teilen Donezks entstehen.
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Die ukrainische Armee soll auf etwa 600.000 Soldaten begrenzt werden.
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Die Ukraine darf keinem NATO-Beitritt zustimmen, und keine ausländischen Truppen sollen auf ukrainischem Boden stationiert werden.
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Die Ukraine erhält keine westlichen Langstreckenwaffen, die tief in russisches Gebiet reichen könnten.
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Parallel sieht der Plan Sicherheitsgarantien vor, die weitere russische Aggression verhindern sollen.
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100 Milliarden US-Dollar eingefrorener russischer Vermögenswerte sollen für den Wiederaufbau der Ukraine bereitgestellt werden.
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Russland soll wieder in die G8 aufgenommen und schrittweise in die Weltwirtschaft integriert werden.
Quelle:
Deutschlandfunk.de
Selenskyj wird klug genug sein, den Friedensplan nicht abzulehnen, da die Ukraine befürchten muss, die Militärhilfen aus der USA zu verlieren. Die Frage um die Zugehörigkeit der durch Russland beanspruchten Gebiete könnte der ukrainische Staatschef von einer durch internationale Beobachter abgesicherten Referendum und Volksabstimmung mit abschließender und endgültiger Klärung der Zugehörigkeit ins Spiel zu bringen.
Sicherheitsgarantien durch die USA sind obligatorisch. Europa und vor allem die Bundesrepublik kann und sollte das nicht leisten, auch wenn sich die USA das vermutlich von Europa gut bezahlen lässt.
Dass dieser Abnutzungskrieg zu nichts führt, sollte inzwischen auch den Befürwortern aus der politischen Elite in Deutschland klar sein.
Für einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine und in Folge vielleicht zu einem stabilen Frieden jedenfalls sind Verhandlungen alternativlos. Ebenfalls könnte damit die heiß gelaufene Eskalationsspirale abgekühlt und das Säbelrasseln zwischen Europa und Russland beendet werden.
Entscheiden muss das letztendlich die Ukraine.

