… und nun zur Werbung

Aus eige­ner und zudem guter Erfah­rung erlau­be ich mir an die­ser Stel­le auch mal Wer­bung zu machen. In den letz­ten Tagen kam es auf unse­rem Fest­netz­te­le­fon wie­der­holt zu Spam-Anru­fen, was mich inso­fern wun­der­te, weil ich auf Anra­ten des Blog­ger­kol­le­gen nerd-o-mania.de bereits vor zwei Jah­ren den Anruf­schutz von Tel­lows für die Fritz­Box instal­liert hatte. 

Beim Nach­se­hen in der Fritz­Box für die ein­ge­hen­den und geblock­ten Anru­fe sah ich dann, war­um immer noch eini­ge Anru­fe durch­ka­men. Eine Spam­wel­le, ähn­lich wie vor ein paar Tagen in den Word­Press Blogs, kon­zen­triert sich offen­sicht­lich auf Fest­netz­num­mern. In der letz­ten Stun­de allei­ne 15 Anru­fe, die Tel­lows aller­dings nicht durch­ließ. Die zwei Anru­fe die trotz­dem durch­ka­men sind ein­fach der mathe­ma­ti­schen Wahr­schein­lich­keit geschul­det und der Tat­sa­che, dass ich eini­ge Berei­che noch nicht ein­ge­tra­gen hatte.

Tel­low arbei­tet mit einer Lis­te, die Spaman­ru­fe abgleicht und inte­griert als Tele­fon­buch in der Fritz­Box sperrt. 

Der “gesperr­te” Anruf kommt zwar durch, aber es klin­gelt nicht. Der Anru­fer hört ein Besetzt­zei­chen oder den Hin­weis, dass die­ser Anschluss nicht besetzt ist. 

Der Anruf­schutz kos­tet der­zeit 27 € für zwei Jah­re und ist pro­blem­los für die Fritz­Box ein­zu­rich­ten. Ein Fritz­Pho­ne ist nicht not­wen­dig, die Fritz­Box aller­dings schon. 

Rentenkürzung durch die Hintertür?

Die Ren­ten­be­rech­nung in der Bun­des­re­pu­blik fußt auf einer Ren­ten­for­mel, die sog. Ren­ten­punk­te als Grund­la­ge nimmt. Ein Ren­ten­punkt hat dabei einen bestimm­ten Wert, für das Jahr 2025 40,79 €. Das Brut­to­jah­res­ent­gelt des Durch­schnitts­ver­die­ners ist die Grund­la­ge zur Berech­nung der Ren­ten­punk­te. Das Jah­res­brut­to von 50 394 € in 2025 ergibt einen Ren­ten­punkt. Die Sum­me des Ren­ten­werts und des Jah­res­brut­to wird jedes Jahr nach oben ange­passt. (sie­he Tabel­le unten) Bemer­kens­wert dabei ist der Sprung in den Jah­ren 2024/2025.

Wei­ter­le­sen

Schöner Leben mit Bürgergeld?

Immer und immer wie­der hört und liest sich die Debat­te um das Bür­ger­geld als eine als eine not­wen­di­ge Dis­kus­si­on einer ver­meint­li­chen Fehl­ent­wick­lung im deut­schen Sozi­al­recht mit der Not­wen­dig­keit schnells­ter Reformierung.

Ist das nun eine Som­mer­loch­pos­til­le, oder ist das Bür­ger­geld wirk­lich ein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men, mit dem man unter Addi­ti­on von Mie­te und Neben­kos­ten, eben­falls auf Staats­kos­ten, ein stress­frei­es und ange­neh­mes Leben füh­ren kann? Der Minis­ter­prä­si­dent und Influen­cer Mar­kus Söder hat in den letz­ten Tagen ein­mal mehr die Kam­pa­gne los­ge­tre­ten, indem er for­der­te, hier leben­den Ukrai­nern das Bür­ger­geld zu streichen.

Es mag sicher Miss­bräu­che beim Bezug von Bür­ger­geld geben, ich bin aber davon über­zeugt, dass es sich bei den Emp­fän­ger von Bür­ger­geld um Men­schen han­delt, die sich­re nicht frei­wil­lig am Exis­tenz­mi­ni­mum leben. Der Regel­be­darf für das Bür­ger­geld beträgt 563 Euro, dazu kommt die Über­nah­me von Mie­te und Hei­zung, bzw. Neben­kos­ten, aller­dings nur für einen ange­mes­se­nen Aufwand.

Die­sen „ange­mes­se­nen Auf­wand“ legen die Län­der fest. In der Regel heißt das aber: Woh­nung und Neben­kos­ten wer­den im unte­ren Bereich des jewei­li­gen Miet­spie­gels über­nom­men. Jeder Euro dar­über muss von den 563 Euro abge­führt wer­den. Für die Haus­halts­kos­ten steht oft­mals nur gut die Hälf­te des Regel­sat­zes zur Ver­fü­gung. Für Essen dürf­ten nicht sel­ten nur ein paar Euro täg­lich zur Ver­fü­gung ste­hen, Man­gel­er­näh­rung somit unum­gäng­lich. Gerüch­ten zufol­ge sol­len Rat­schlä­ge zur Nut­zung der Sozi­al­kü­chen und Tafeln die pre­kä­re Situa­ti­on etwas ent­span­nen. Mal abge­se­hen davon, dass es in einem der reichs­ten Län­der der Welt eigent­lich kei­ne Tafeln geben soll­te, sind die­se im Gegen­teil bereits über­lau­fen und sehen sich in der Zwangs­la­ge eines Aufnahmestopps.

Selbst­re­dend muss die Ver­wen­dung staat­li­cher Leis­tun­gen, d.h. Hil­fen für Bedürf­ti­ge, finan­ziert durch die Gemein­schaft aus Steu­er­mit­teln, über­wacht und kon­trol­liert wer­den, Miss­brauch ver­folgt und abge­stellt werden.

Wer als Poli­ti­ker mit einem Jah­res­ge­halt der ein­kom­mens­stärks­ten Bevöl­ke­rung, eben­falls ali­men­tiert durch die Gemein­schaft aus Steu­er­mit­teln, pau­scha­le Kür­zun­gen oder gar Abschaf­fun­gen bei denen for­dert, die in Armut leben oder von Armut bedroht sind, han­delt jeden­falls zutiefst unanständig.

Wahr & Unwahr

Wahr ist, dass die ehe­ma­li­ge Fami­li­en­mi­nis­te­rin Kris­ti­na Schrö­der vor­ge­schla­gen hat, ein sozia­les Pflicht­jahr für Rent­ner einzuführen

Unwahr ist, dass die Früh­rent­ne­rin bis­her über­haupt in sozia­len Diens­ten auf­fäl­lig gewor­den wäre.

Wahr ist, dass Pri­vat­flug­zeug­be­sit­zer und Kanz­ler­kan­di­dat Fried­rich Merz einen Kampf­jet flie­gen durfte.

Unwahr ist, dass der Mul­ti­mil­lio­när den Spaß selbst bezahlt hätte. 

Wahr ist, dass der Krieg in der Ukrai­ne, wie von eini­gen Mili­tär­ex­per­ten vor­aus­ge­sagt, sich jetzt in der Pha­se des Abnut­zungs­kriegs befindet. 

Unwahr ist, dass die Haupt­pro­fi­teu­re des Krie­ges einem Ver­hand­lungs­frie­den zustim­men würden. 

textrebell.de

Der Rand­blog ist ab sofort unter textrebell.de zu errei­chen. randblog.de wird auf die­se Sei­te (hof­fent­lich) umgeleitet. 

Ostwind

Noch ist es hier im Sau­er­land ziem­lich kalt, der Ost­wind ver­stärkt die gefühl­te Tem­pe­ra­tur auf die Not­wen­dig­keit von Schal und Müt­ze. Das ein­zi­ge Grü­ne sind bis­lang die Fle­cken Wie­se auf dem Feld­weg. Auf der ande­ren Sei­te hat das Wet­ter auch noch zehn Tage Zeit bis es der Jah­res­zeit gerecht wird. Noch ist schließ­lich Win­ter und zumin­dest sind wir um die­se Zeit nicht mehr ein­ge­schneit.