Und ja, du hast Recht. tb;dr 😁
Allgemein
… und nun zur Werbung

Beim Nachsehen in der FritzBox für die eingehenden und geblockten Anrufe sah ich dann, warum immer noch einige Anrufe durchkamen. Eine Spamwelle, ähnlich wie vor ein paar Tagen in den WordPress Blogs, konzentriert sich offensichtlich auf Festnetznummern. In der letzten Stunde alleine 15 Anrufe, die Tellows allerdings nicht durchließ. Die zwei Anrufe die trotzdem durchkamen sind einfach der mathematischen Wahrscheinlichkeit geschuldet und der Tatsache, dass ich einige Bereiche noch nicht eingetragen hatte.
Tellow arbeitet mit einer Liste, die Spamanrufe abgleicht und integriert als Telefonbuch in der FritzBox sperrt.
Der “gesperrte” Anruf kommt zwar durch, aber es klingelt nicht. Der Anrufer hört ein Besetztzeichen oder den Hinweis, dass dieser Anschluss nicht besetzt ist.
Der Anrufschutz kostet derzeit 27 € für zwei Jahre und ist problemlos für die FritzBox einzurichten. Ein FritzPhone ist nicht notwendig, die FritzBox allerdings schon.
Rentenkürzung durch die Hintertür?
Schöner Leben mit Bürgergeld?
Immer und immer wieder hört und liest sich die Debatte um das Bürgergeld als eine als eine notwendige Diskussion einer vermeintlichen Fehlentwicklung im deutschen Sozialrecht mit der Notwendigkeit schnellster Reformierung.
Ist das nun eine Sommerlochpostille, oder ist das Bürgergeld wirklich ein bedingungsloses Grundeinkommen, mit dem man unter Addition von Miete und Nebenkosten, ebenfalls auf Staatskosten, ein stressfreies und angenehmes Leben führen kann? Der Ministerpräsident und Influencer Markus Söder hat in den letzten Tagen einmal mehr die Kampagne losgetreten, indem er forderte, hier lebenden Ukrainern das Bürgergeld zu streichen.
Es mag sicher Missbräuche beim Bezug von Bürgergeld geben, ich bin aber davon überzeugt, dass es sich bei den Empfänger von Bürgergeld um Menschen handelt, die sichre nicht freiwillig am Existenzminimum leben. Der Regelbedarf für das Bürgergeld beträgt 563 Euro, dazu kommt die Übernahme von Miete und Heizung, bzw. Nebenkosten, allerdings nur für einen angemessenen Aufwand.
Diesen „angemessenen Aufwand“ legen die Länder fest. In der Regel heißt das aber: Wohnung und Nebenkosten werden im unteren Bereich des jeweiligen Mietspiegels übernommen. Jeder Euro darüber muss von den 563 Euro abgeführt werden. Für die Haushaltskosten steht oftmals nur gut die Hälfte des Regelsatzes zur Verfügung. Für Essen dürften nicht selten nur ein paar Euro täglich zur Verfügung stehen, Mangelernährung somit unumgänglich. Gerüchten zufolge sollen Ratschläge zur Nutzung der Sozialküchen und Tafeln die prekäre Situation etwas entspannen. Mal abgesehen davon, dass es in einem der reichsten Länder der Welt eigentlich keine Tafeln geben sollte, sind diese im Gegenteil bereits überlaufen und sehen sich in der Zwangslage eines Aufnahmestopps.
Selbstredend muss die Verwendung staatlicher Leistungen, d.h. Hilfen für Bedürftige, finanziert durch die Gemeinschaft aus Steuermitteln, überwacht und kontrolliert werden, Missbrauch verfolgt und abgestellt werden.
Wer als Politiker mit einem Jahresgehalt der einkommensstärksten Bevölkerung, ebenfalls alimentiert durch die Gemeinschaft aus Steuermitteln, pauschale Kürzungen oder gar Abschaffungen bei denen fordert, die in Armut leben oder von Armut bedroht sind, handelt jedenfalls zutiefst unanständig.
Wahr & Unwahr
Wahr ist, dass die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder vorgeschlagen hat, ein soziales Pflichtjahr für Rentner einzuführen
Unwahr ist, dass die Frührentnerin bisher überhaupt in sozialen Diensten auffällig geworden wäre.
Wahr ist, dass Privatflugzeugbesitzer und Kanzlerkandidat Friedrich Merz einen Kampfjet fliegen durfte.
Unwahr ist, dass der Multimillionär den Spaß selbst bezahlt hätte.
Wahr ist, dass der Krieg in der Ukraine, wie von einigen Militärexperten vorausgesagt, sich jetzt in der Phase des Abnutzungskriegs befindet.
Unwahr ist, dass die Hauptprofiteure des Krieges einem Verhandlungsfrieden zustimmen würden.
textrebell.de
Der Randblog ist ab sofort unter textrebell.de zu erreichen. randblog.de wird auf diese Seite (hoffentlich) umgeleitet.
Ostwind
Noch ist es hier im Sauerland ziemlich kalt, der Ostwind verstärkt die gefühlte Temperatur auf die Notwendigkeit von Schal und Mütze. Das einzige Grüne sind bislang die Flecken Wiese auf dem Feldweg. Auf der anderen Seite hat das Wetter auch noch zehn Tage Zeit bis es der Jahreszeit gerecht wird. Noch ist schließlich Winter und zumindest sind wir um diese Zeit nicht mehr eingeschneit.

