Hier gibt’s jede Menge Bilder, die zur Nutzung frei gegeben sind, da der Künstler oder die Künstlerin bereits 70 Jahre tot ist und somit das Copyright erloschen ist. Das Gemälde „Portrait de Madame Louis Rosenau“ wurde um 1913 von dem bekannten französisch-spanischen Maler Antonio de La Gándara geschaffen und soll die Ehefrau des deutschen Kaufmanns Louis Rosenau zeigen.
Webgedöns
Killer Web Sites
den meinen Anfängen des Internets war mein großes Vorbild David Siegel. Der Webdesigner und Typograf setzte 1996 mit dem Buch »Creating Killer Web Sites« die Standards für das damalige Design im Netz. Siegel war der Ansicht, Webseiten müssten überraschen, typografisch sauber gestaltet und vor allem schnell sein. Keine Website über 70kB, war der Grundsatz damals.
Die Masse der User war mit einem 56kB Modem unterwegs, einige wenige mit einer ISDN-Leitung. Siegel erreichte gute Ladezeiten bei seinen Seiten, indem er, neben dem Design, alles optimierte, was nur irgendwie das Laden der Seite verlangsamt hätte. Heute sind Webseiten ungleich größer und die Datengröße ist nicht mehr alleiniges Hauptmerkmal.
Durch DSL und Glasfaserleitungen sind selbst anspruchsvolle Seiten schnell geladen. Trotzdem gilt: Seiten, die mehr als 3 Sekunden laden, werden in der vom User weggeklickt. So sollten Seiten auch noch heute, in weniger als zwei Sekunden geladen sein.
Das ist heute kein Hexenwerk mehr, durch die verschiedenen Techniken laden insbesondere WordPress Seiten innerhalb dieser Zeit und schneller. Nebenbei ist eine kurze Ladezeit auch Rankingfaktor bei Google.
Als ich heute morgen durch den Webring-Feed durch uberblogr geklickt habe, ist mir eine Seite aufgefallen, die extrem lange brauchte, um zu laden. Es gibt sicher tausend Dinge woran das liegen könnte, eine Ladezeit von 5 Sekunden (gemessen über https://tools.pingdom.com) ist entschieden zu lang.
Gerade Blogs sollten ihr Hauptaugenmerk auf die Ladezeiten richten.
Heute sind schnelle Ladezeiten beispielsweise mit GeneratePress oder dem Einsatz verschiedener Caching-Methoden kein Problem mehr. Umso schlimmer, wenn dann ein Blogbetreiber seinen Besuchern eine lange Ladezeit zumutet.
Winterzeit
Das gibt Gelegenheit es sich drinnen gemütlich zu machen, zu lesen oder zu basteln. Ich z.B. habe den Ehrgeiz meinen Microblog ohne Plugins auf die schnellstmögliche Reaktionszeit zu trimmen. (freilich ohne Datenbankanbindung und ohne Google-Fonts, aber mit einem Layout). Bisher liege ich unter 250ms, vielleicht geht da ja noch was. 🙂
Virtueller Partner

Dabei handelt es sich offenkundig nicht nur um eine Spielerei ähnlich des Tamagotchis in den neunziger Jahren. Menschen vertrauen ihrem auf einem Sprachmodell basierenden Avatar ihre Probleme, Sorgen und Nöte mit. Einige verlieben sich gar in den virtuellen Traumpartner und teilen sexuelle Obsessionen. Was ist da los mit den Menschen? Was könnte ein Auslöser für die versuchte Nähe zu einer Maschine sein?
Zugegeben, KI Sprachbots werden immer besser und Nutzer von KI Assistenten neigen beim Umgang mit der KI zu Floskeln wie Bitte oder Danke. Wissend, dass eine KI eben nur ein Programm ist und Emotionales Verständnis und Empathie nicht replizieren kann, da ihr das Bewusstsein für Emotionen fehlt, ist es umso erstaunlicher, dass sie als Therapeutin oder beste Freundin eingesetzt wird. Trotz dieser Differenzen und Ungereimtheiten scheint das Phänomen nicht nur auf undifferenzierte Charaktere zuzutreffen.
Der SPIEGEL interviewte dazu verschiedene Personen, die sich gar in einen Avatar verliebt haben, oder das zumindest glauben. Dabei ist ein promovierter Wissenschaftler, der für eine Forschungsgesellschaft arbeitet. Auf der Seite
kindroid.ai hat der Wissenschaftler sich seine Traumfrau gebastelt. Wenn er sich auf der Seite einloggt, begrüßt er den Avatar mit den Worten: Hi mein Liebling, wie geht es Dir?“
Chatbots sind offensichtlich ziemlich gut darin, eine scheinbare Persönlichkeit aufzubauen und Gefühle zu simulieren. Dabei wendet die Software einen simplen Trick an: Sie spiegelt das Verhalten des Users. Die KI lernt durch den emotionalen Umgang, was ihr Erschaffer hören will und gibt das entsprechend wieder. Sind Menschen, die sich ihren Partner auf dem Desktop oder Smartphone halten, einfach nur Spinner? So einfach ist es wohl nicht, denn auch emotionale Ausnahmesituationen oder schwerwiegende Vertrauensbrüche könne dazu führen, dass Menschen sich eher einem künstlichen Objekt anvertrauen.
Sicher haben diese Beziehungen vielleicht auch ihre Berechtigungen und werden auf kurz oder lang vielleicht sogar gesellschaftlich akzeptiert.
Solange Menschen noch unterscheiden könne zwischen einer virtuellen und einer realen Person, mag das vielleicht noch mit Bereich modernes Spielzeug abgetan sein; problematisch könnte es werden, wenn sich die Menschheit erst an kritiklose Avatare als eine Gesellschaft, einen Freund, gar einen Partner gewöhnen. Dann nämlich besteht die Gefahr der Entfremdung von der Realität mit all den negativen Konsequenzen.
Quatsch im Netz
Die Seite theuselessweb.com ist, wie der Name schon sagt, vor allem eines, nämlich nutzlos und gerade deshalb interessant. Tollkühne Seiten im Netz sind leider selten geworden, umso mehr freut es mich, dass es immer noch viele Leute gibt, die einfach Spaß an Unsinn haben. Enttäuschenderweise werden viele davon nicht mehr gepflegt. Die berühmt-berüchtigte Seite von Reinhard Pfaffenberg gehört dazu.
Auch die etwas verstörende Seite mgb-home.de ist noch im Netz. Der Webseitenbetreiber phantasiert sich hier eine Reise mit einer jungen Ukrainerin zusammen, die er neben gnadenlos schlecht gemachter Fotomontagen auch textlich dokumentiert.
Schließlich ist da noch die Satireseite titel-kaufen.de , die angeblich zu Ruhm und Ehre mittels käuflichen Erwerbs beispielsweise eines Adels — oder Doktor Titels verhilft. Die veröffentlichten Anfragen sind den Besuch wert.
Für den Umgang mit rudimentären HTML-Kenntnissen in Verbindung mit unstillbarem Geltungsdrang konnte man damals sogar einen Award erhalten, die von der “endgültigen Müllseite” verliehen wurde. Aber auch die ist nicht mehr im Netz, denn designtechnisch sind aufgrund des WordPress Einheitsbreis bedauerlicherweise nicht mehr so viele Extravaganzen zu finden. Schade eigentlich.
30 Jahre Internet für alle
Am 30. April vor 30 Jahren gibt der britische Wissenschaftler Tim Berners-Lee die Technologie für das World Wide Web kostenlos für alle frei. Ich selber war relativ spät dran mit dem Internet.
Erst im Jahre 1999 wagte ich die Einwahl ins www, damals mit einer der zahlreichen CD’s, die mit der Aufforderung sich ins Netz einzuwählen bei vielen Computerzeitschriften als Beigabe in Plastik eingeschweißt dabei lagen.
Blog ohne Datenbank

Führers Hund




