Webseiten unter Linux sperren

Unter Linux lassen sich relativ einfach Webseiten sperren, die der Browser nicht anzeigen soll. Dazu einfach im Terminal mit Hilfe des Editors die Hosts Datei aufrufen.

Direkt unter dem localhost und dem Computernamen sind die Seiten einzutragen, die gesperrt werden sollen. Der Eintrag muss mit 127.0.0.1 beginnen, gefolgt von der Adresse der zu sperrenden Seite. Anschließend mit Strg und O speichern, weiß erscheinenden Eintrag mit Eingabetaste bestätigen, Terminal schließen – das war’s.

Der Browser zeigt zukünftig bei Aufruf der gesperrten Seite entweder nichts oder eine Fehlermeldung an.

Für Windows kann die Datei unter %systemroot%\system32\drivers\etc\hosts mit Hilfe des Editors (Als Administrator ausführen) geöffnet werden.

Tag gestalten

Auch der Weiterlesen-Link lässt eine individuelle Gestaltung zu. Dazu lässt sich das Plugin Better Font awesome nutzen.

Im Haupttemplate der Seite (meist index.php) nach „php the_content“ suchen.

In der Klammer kann jetzt sowohl der Text als auch das Icon definiert werden.

Die Zeile „icon name“ definiert das Icon, in dem Fall ein Buch Icon, innerhalb des Links vom -more-tag, zusammen mit der Textzeile.

Innerhalb des Tags wechselt das Icon je nach Definition der css für Links auch entsprechend die Farbe.

WordPress und https

Bei der Umstellung meines WordPressblogs randblog.de auf eine gesicherte Verbindung, habe ich mich komplett ausgeschlossen.

Gesicherte Verbindung heißt vereinfacht: der Client und der Server tauschen sich aus. Der Server authentifiziert sich mit einem Zertifikat und der Client prüft die Vertrauenswürdigkeit des Zertifikats.

Zu sehen ist das im Browser an der Kennung https. Soweit so gut, Zertifikat war eingerichtet und in den Einstellung im Admin-Bereich hatte ich https eingetragen.

Beim Aufruf meiner Seiten allerdings wollten Client und Server offenbar nicht zusammenarbeiten, der Browser meldete eine unsichere Seite und brach die Verbindung ab. Schlimmer noch, ich konnte mich in meine Admin-Oberfläche nicht mehr einloggen. Die Lösung musste also lauten, eine Zugriff trotz nicht autorisiertem Zertifikat zu erzwingen.

Nach einigem Suchen im Netz wurde ich bei klein-gedruckt.de fündig.

Ein Eintrag in die wp-config.php lassen die Seiten sowohl verschlüsselt, als auch unverschlüsselt aufrufen und administrieren. An der Stelle nochmal besten Dank, hier der php Schnipsel, der den Zugriff ermöglicht.

/* Zugriff über SSL-Proxy ermöglichen */
if( isset( $_SERVER['HTTP_X_FORWARDED_SERVER'] ) ) {
# Zugriff mit SSL-Proxy
$_SERVER['HTTPS']='on';
$_SERVER['HTTP_HOST'] = 'ssl-account.com';
$_SERVER['REQUEST_URI']='/randblog.de'. $_SERVER['REQUEST_URI'];
define('COOKIE_DOMAIN', 'ssl-account.com');
define('COOKIEPATH', '/randblog.de/');
define('WP_SITEURL', 'https://randblog.de');
define('WP_HOME', 'https://randblog.de');
} else {
# Zugriff ohne SSL-Proxy
define('COOKIE_DOMAIN', 'randblog.de');
define('WP_SITEURL', 'https://randblog.de');
define('WP_HOME', 'https://randblog.de');
}

*randblog.de ist natürlich durch den eigenen Blognamen zu ersetzen.

Linux aufräumen

Auch das beste Betriebssystem müllt irgendwann mal zu und muss gelegentlich entrümpelt werden.

Im Gegensatz zu Windows muss Linux allerdings nicht defragmentiert werden. Linux, bzw. alle Distributionen, die auf Linux aufbauen, werden im Gegensatz zu Windows auch nicht mit der Zeit langsamer. Trotzdem muss das System natürlich gepflegt werden, damit es auf Dauer einwandfrei funktioniert.

Eine wichtiger Baustein bringt Linux zur Systempflege von Hause aus mit, Updates sowohl für das System als auch für die Programme werden regelmäßig als Upload angezeigt.

Die wichtigsten „Pflegemaßnahmen“ sind über das Terminal abzurufen.

Mit dem Befehl:

sudo apt-get autoremove

werden überflüssige Abhängigkeiten z.b. von alten Paketprogrammen entfernt.

Pakete die nicht richtig installiert worden sind und als Partial-Pakete nur Platz wegnehmen:

sudo apt-get autoclean

Der Paket-Cache wird mit

sudo apt-get clean

geleert.

Mit dem Programm BleachBit lassen sich temporäre Dateien über eine grafische Oberfläche löschen.

Zum Schluss über den Befehl:

sudo apt-get update

und

sudo apt-get dist-upgrade

evtl. geänderten Abhängigkeiten von Linux-Paketen das System auf den neuesten Stand bringen.

Im Terminal geht das in einem Rutsch mit der Zeichenfolge:

sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade && sudo apt-get autoremove && sudo apt-get autoclean

PDF Dateien unter Linux einfach erstellen

Linux bietet eine einfache Lösung, um pdf-Dateien zu erzeugen. Mit dem Befehl im Terminal:

sudo apt-get install cups-pdf

generiert man eine neuen Drucker namens PDF. Beim nächsten Drucken einfach den pdf-Drucker anwählen und schon kann von jeder druckbaren Datei ein pdf erstellt werden.