WP Verzeichnis umbenennen

Ein Verzeichnis in WordPress umzubenennen, weil man beispielsweise nicht auf den Ordner /wordpress verweisen möchte, ist relativ simpel.

Beispiel: www.meinesite.de/wordpress soll in www.meineseite.de/blog umbenannt werden.

Das Verzeichnis auf dem Server mittels dem ftp-Programm umbenennen. Die Pfade zum neuen Verzeichnis werden in der wp-config.php definiert, bzw. angepasst. Den Codeschnipsel hinzufügen,
define('WP_SITEURL', 'http://www.meineseite.de/blog');
define('WP_HOME', 'http://www.meineseite.de/blog');

wp-config.php hochladen.

In der Datenbank mittels php-admin sollte der Pfad unter wp-options ebenfalls angepasst werden. Danach sollte das blog oder die Seite unter www.meineseite.de/blog zu erreichen sein.

Von https und zurück

Wie eine WordPressseite von auf die sichere Verbindung https umgestellt wird, ist im Netz hinreichend beschrieben und ist, neben dem Zeitaufwand, kein wirklich großes Problem. Was ist aber, wenn man, aus welchen Gründen auch immer, zurück will zur unverschlüsselten Variante ?

Im Prinzip stellt die Rückführung von WordPress-Seiten auf http kein großes Hindernis da. Im Grunde sind die Schritte die gleichen, wie die Umstellung auf https, nur umgekehrt. Im Backend von WordPress unter Einstellungen den Url-Pfad ändern: Aus https://www.meineseite.de wird http://meineseite.de
Sollte das Eingabefeld ausgegraut sein, in der wp-config folgenden Code-Schnipsel eintragen:
define( 'WP_CONTENT_URL', 'http://meineseite.de/wp-content' );

Alle Links im Blog lassen sich am besten mit dem Script: Search and replace, oder dem gleichnamigen Plugin für WordPress anpassen.

So weit so gut, problematisch wird es mit den links, die von Google ausgegeben werden. Bis der Googlebot wieder vorbeikommt, sind alle Links der Seite mittels https aufgeführt. Die Umleitung, die wir von der Umstellung auf https kennen,
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^meineseite\.de [NC]
RewriteCond %{SERVER_PORT} 80
RewriteRule ^(.*)$ https://meineseite.de/$1 [R,L]

funktioniert nur in der Theorie.

Warum? Ganz einfach, bevor der Browser die Seite mit der möglichen Umleitung aufruft, prüft er das Zertifikat. Heißt: Noch vor der Umleitung warnt der Browser vor einer nicht sicheren Seite. Der sicherste Weg, Besucher in die Flucht zu schlagen 😉

Bei einer privaten Webseite mag das nicht schlimm sein; für Unternehmen ist das eine Katastrophe. Auf den Webmastertool Seiten der Suchmaschinen kann man die Bots auffordern die Seite nach Umstellung neu zu identifizieren; und hoffen das man danach wieder ohne Warmhinweis im Browser gefunden wird.

Wie responsive ist meine Seite?

Bei responsiven WP-Themes kann man sich im Admin-Bereich anschauen, wie die Seite auf einem Smartphone oder Tablet aussieht. Schöner allerdings zeigt das die Seite ami.responsive.is Nach Eingabe der URL erscheint die Seite auf den entsprechenden Endgeräten.

Plugin Update zerschießt WordPress

Das kann schon mal passieren: nach einem Update eines Plugins geht vermeintlich gar nichts mehr. Der Browser stürzt ab und WordPress zeigt entweder nur noch eine weiße Seite, oder es lässt sich die login.php nicht mehr, bzw. nur noch mit Fehlern aufrufen. Komme ich noch in die admin Oberfläche und auf die Plugin-Seite, ist der Fehler leicht zu beheben.

Einfach das Plugin der letzten Aktualisierung abschalten und schön dürfte WP wieder funktionieren. In allen anderen Fällen muss vom ftp-client (bspw. FileZilla) auf den Server zugegriffen werden. Der Plugin Ordner liegt im Ordner Admin im WP Verzeichnis.
Den Ordner, bzw. das Verzeichnis Plugins sichern (Download auf die eigenen Festplatte und anschließend den Ordner Plugins auf dem Server umbenennen oder löschen.

In beiden Fällen kann WordPress nicht mehr auf das beschädigte Plugin zurückgreifen und ich sollte mich ganz normal in WP anmelden können.

Manchmal zerschießt so ein Update allerdings wesentlich mehr. In dem Fall die neueste WP Version downloaden. und auf dem Server die beiden Systemdatei-Ordner wp-admin und wp-includes neu hochladen.

Danach sollte WordPress wieder funktionieren und ich kann die Plugins neu installieren. Bei der Gelegenheit macht es Sinn zu überprüfen, ob die vielen Plugins überhaupt noch gebraucht werden.

Ordner und Dateien unveränderbar machen

In Linux gibt es die Möglichkeit Ordner und Dateien mit einem Schreib- und Kopierschutz zu versehen. Mit dem Konsolenbefehl chattr setzt man entsprechende Attribute für Ordner oder Dateien. Zu erkennen ist das an einem kleinen Schloss an der Datei, bzw. an einem Ordner.

Beispiel: Die Datei Einladung.odt im Ordner Test, der sich auf dem Desktop [Schreibtisch] befindet, soll schreibgeschützt werden.

Terminal aufrufen, mit cd in das Verzeichnis wechseln oder Ordner mit Rechtsklick im Terminal öffnen und mit Chattr +i den Schreibschutz setzten. Zu beachten ist die Klein – und Großschreibung und die Befehlsangabe als sudo.

user@lenovo-mint ~/Schreibtisch/test $ sudo chattr +i Einladung.odt

Zu entfernen ist der Schreibschutz mit dem Befehl -i. Ausführliche Beschreibung und die verschieden möglichen Attribute hier: wiki.ubuntuusers.de