Bitterböse

Wahr und Unwahr

Wahr ist, dass Politiker Unsummen für Fotoshootings und Make-Up ausgeben. Das Auswärtige Amt gab im Jahr 2022 beispielsweise rund 137.000 Euro für die Visagistin von Außenministerin Annalena Baerbock aus.

Wahr ist auch, dass eine Frisörin für diese Summe ca. acht Jahre lang arbeiten muss.

Unwahr ist, dass sich die überbezahlte Visagistin aus Rentenkürzung für Frisörinnen finanziert.

Wahr ist, dass Friedrich Merz sich eine Zusammenarbeit mit der AFD auf kommunaler Ebene vorstellen kann.

Unwahr ist, dass die AFD ihm bereits für eine mögliche Koalition auf Bundesebene die Unterstützung zur Kandidatur des Reichskanzlers angeboten hat.

Wahr ist, dass die Energiepolitik der jetzigen Bundesregierung für steigende Energiepreise sorgt und in Folge zu einer Wirtschaftsflaute geführt hat.

Wahr ist auch, dass die Bundesregierung zur Kompensation den Bau bis zu 50 Gaskraftwerken braucht.

Unwahr ist, dass Wirtschaftsminister Habeck die Verstromung weiter Lebensbereiche der Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik plant, um die eingesparten fossilen Brennstoffe den Energieversorgern zur Verfügung zu stellen, die dann wiederum Strom für weite Teile der Lebensbereiche der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stellen, damit Bürgerinnen und Bürger fossile Brennstoffe sparen können, um sie den Energieversorgern zur Verfügung zu stellen, damit die…

Moment, Habeck hätte damit das Perpetuum mobile erfunden, Hut ab.

2 comments Wahr und Unwahr

Dr. Nerd says:

Howdy mein lieber Namensvetter..
137.000€? im Jahr? Das wäre auch mein Wunsch: 10 Jahre arbeiten – und dann (trotz Abzug der Steuern) bereits Millionär sein..
Ich könnte mir aber vorstellen, dass in dieser Summe sowohl das Gehalt, als auch die kumulierten Kosten für die Reisen und Verpflegung enthalten sind. Die Annalena reis(s)t ja viel und da muss die Gesichtsmalerin ja mit, um nach anstrengendem Reisestress das Gesicht – also das unseres Lenchens – wieder halbwegs anschaulich zu malen. Und Flüge in den Bundeswehrfliegern sind ja bekanntermaßen teuer – andauernd ist ein Ersatzteil kaputt und man muss wieder in einem 5 Sterne Hotel biwakieren, bis der flügellahme Flieger von sich aus in die Lüfte kann – und nicht wie ein Segelflieger von einem Schlepp-Flugzeug in höhere Luftschichten befördert, dann mit einem Klapps aufs Leitwerk ausgeklinkt und dem Wunsch „komm gut runter“ auf Nimmerwiedersehen sich selbst überlassen wird – was bei der Pannenquote nichts gutes erahnen lässt. Die Flotte der Luftwaffe gehört für mich in die Rubrik „betreutes Fliegen“ auf „Starfighter“-Level. Von daher sind doch 137.000 Ocken ein Pappenstiel.. Wer bereit ist, sich in die Schrottflieger zu setzen, der verdient auch eine ordentliche Gefahrenzulage..
Bleib gesund!
CU
P.

Von diesem Standpunkt betrachtet, hast Du natürlich recht 🙂

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