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Merz als Retter des Kapitalismus

Friedrich Merz ist jemand, der mit seinen rhetorischen Rundumschlägen meistens zu früh oder zu spät kommt. Gestern hat die Bundesregierung beschlossen, ein Hilfspaket über eine halbe Billion Euro [ 500 000 000 000 Euro] zur Rettung der Banken zu schnüren, da präsentiert der neokonservative Hardliner ein neues Buch mit dem Titel „Mehr Kapitalismus wagen“.

Der Kapitalismus ist nicht das Problem, sondern die Lösung! Noch so gut gemeinte soziale Regelungen, wie Mindestlohn oder verlängertes Arbeitslosengeld für Ältere, schränken den Markt ein.

Äh, wie meinen? Ach so klar, soziale Regelungen schränken den Markt ein, da die Sozialisierung der Verluste gefährdet wäre, schließlich kann das Geld nur einmal ausgegeben werden.