Wenig später dann die Meldung: Eine vierzehntägige Waffenruhe und die Öffnung der Meerenge. Aber ist das jetzt der große diplomatische Durchbruch oder nur eine weitere Beruhigungspille für den nervösen Markt?
Die Situation ist an Paradoxie kaum zu überbieten: Ausgerechnet der Mann, der den Karren erst in den Dreck gefahren hat, lässt sich jetzt als Retter der Weltwirtschaft feiern. Erst drohte Trump dem Iran mit martialischen Worten und ultimativen Angriffen, um dann – nach Vermittlung durch Pakistan – davon abzusehen.
Europa und Deutschland halten sich derweil vornehm zurück. Man ist wohl zu sehr damit beschäftigt, froh über die eigene Haut zu sein, als dass man es wagen würde, Trumps erratischen Führungsstil offen zu kritisieren.
Man muss kein Prophet sein, um zu ahnen: Trump mal wieder mit dem Feuer gespielt und fast einen Flächenbrand ausgelöst. Auch wenn wir vermutlich so gerade vor einem Wirtschaftscrash vorher gekommen sind:
Was kommt nach dem Iran?