Die Freundschaft zwischen Ozzy Osbourne, dem „Prince of Darkness“ und Frontmann von Black Sabbath, und Lemmy Kilmister, dem Sänger und Bassisten von Motörhead, war mehr als nur ein Kameradschaftsverhältnis zweier Rockstars. Sie war ein Symbol für Respekt, Loyalität und eine gemeinsame Leidenschaft für kompromisslose Musik.
Die beiden trafen in den frühen 1980er-Jahren aufeinander – eine Zeit, in der beide bereits Legendenstatus erlangt hatten. Was sie verband, war mehr als ihre Liebe zum Rock’n’Roll: Es war ein ähnlicher Lebensstil, geprägt von Exzessen, Humor und Ehrlichkeit. Trotz aller Wildheit waren sie tief im Inneren sensible Menschen, die sich gegenseitig verstanden und schätzten.
Lemmy war nicht nur ein enger Freund, sondern auch ein kreativer Partner für Ozzy. So schrieb Lemmy mehrere Texte für Ozzys Soloalbum No More Tears (1991), darunter „Mama, I’m Coming Home“, „Hellraiser“, „Desire“ und „I Don’t Want to Change the World“. Diese Songs zählen heute zu den Klassikern im Osbourne-Repertoire.
Als Lemmy 2015 starb, zeigte sich Ozzy tief getroffen. Er sprach von „einen der besten Menschen, die ich je gekannt habe“, und betonte, dass mit Lemmy ein einzigartiger Charakter gegangen sei – jemand, der sich nie verbiegen ließ und dabei stets mit beiden Füßen auf dem Boden blieb.
Beide lebten den Rock’n’Roll – kompromisslos. Eine Freundschaft gegenseitiger Ehrlichkeit in einer Branche voller Illusionen. Zwei Männer die im Jenseits wieder vereint sind.
Ich fand es schön, dass bei Twitter Fans ihn zum Abschied geehrt haben, indem sie Videos hochgeladen haben, die Ozzy dabei zeigten, wie er noch vor kurzem bei einem Auftritt den Fans noch einmal alles gegeben hatte. Er wurde zum Rockstar. Er ist gegangen wie ein Rockstar.
Gelebt und gestorben wie ein Rockstar, kompromisslos. Hut ab vor Beiden für so viel Konsequenz bis zum Schluss.