Prosit

Das Okto­ber­fest hat begon­nen und mit ihm die all­jähr­li­che Erkennt­nis, dass eine rein men­gen­mä­ßi­ge Zufuhr von Bier in Fol­ge irgend­wann auch wie­der raus muss aus dem Kör­per. Was in schnel­ler Abfol­ge nicht ver­daut bzw. vom Orga­nis­mus auf­ge­nom­men wur­de, bahnt sich den Weg – ent­we­der über Leber, Nie­re und Bla­se, oder eben oral rückwärts. 

Die Web­site, muenchenkotzt.de doku­men­tiert das seit eini­gen Jah­ren recht eindrucksvoll.

Eben­falls doku­men­tiert: Das kom­plet­te Feh­len von Selbst­be­herr­schung ob alko­hol­be­ding­ter Hor­mon­schwan­kun­gen, was in Fol­ge bei­spiels­wei­se zu Frei­luft­fel­la­tio füh­ren kann.

Die Umtrie­be die sich durch das Zusam­men­spiel alko­hol­be­ding­ten Gemenge­la­ge und musi­ka­li­scher Auf­for­de­rung zum hem­mungs­lo­sem Suff Bahn bre­chen, hat in loser Abfol­ge immer wie­der der geschätz­te Ree­per­bahn-Blog­ger Matt Wag­ner groß­ar­tig beschrieben. 

Ähn­li­ches, nur eben für das Okto­ber­fest, kann ich auch für den Text der Blog­ger­kol­le­gin Frau Klug­scheis­ser sagen. 

Also dann: …Oans, zwoa, gsuffa

6 Kommentare zu „Prosit“

  1. Ich höre ja immer, wie viel das Bier dort auf dem Okto­ber­fest kos­tet und bin dann doch über­rascht, dass sich da doch so vie­le so abschie­ßen kön­nen. Ein- zwei Bier, okay — also für mich nicht, ich trin­ke kein Alko­hol und wür­de wahr­schein­lich nach nen hal­ben Glas schon umfal­len — aber mehr? Wo kommt das Geld her? Geht der Mensch da nen Monat lang arbei­ten, nur um sich dann an einem Abend ordent­lich abzu­schie­ßen? Ich ver­ste­he es tat­säch­lich nicht, aber ist halt Tradition.

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  2. Viel­leicht gibt’s ja zwi­schen­drin einen Schluck aus dem Flach­mann, dann braucht es nicht soviel Bier 🙂Für mich wäre das auch nichts, obwohl ich das (Ach­tung Wort­witz) maß­lo­se Bier­trin­ken hier im Sau­er­land natür­lich von den Schüt­zen­fes­ten ken­ne. Das Gedrän­ge dort wäre mir auch nicht geheuer.

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  3. Die­ses sich selbst “abschies­sen” ken­ne ich noch aus mei­ner Jugend — und dem all­jähr­li­chem Kar­ne­val in Sie­ve­rin­gen — wo Land­volk seit Jah­ren stand­haft ver­sucht her­aus­zu­fin­den, ob man Bier schnel­ler in sich hin­ein­schüt­ten kann, als der Zap­fer es aus dem Hahn strö­men lässt.
    Es dau­ert meist kei­ne 5 Minu­ten und man hat schon mehr vol­le Bier­glä­ser vor sich ste­hen, als man nor­ma­ler­wei­se an einem gan­zen Abend trinkt. Doch das ist nur zum “auf­wär­men”..
    Ich weiß auch nicht, was man­che Men­schen an Kotz­or­gi­en so toll finden.. 🙁

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    • Mit Durst kann das jeden­falls weder beim Okto­ber­fest, noch beim Kar­ne­val oder beim Schüt­zen­fest zu tun haben. 🤔

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  4. Die Bil­der sind furcht­bar. Ich habe immer gern Bier getrun­ken. Man­ches war zuviel. Aber so habe ich “es” nicht getrie­ben, von ein, zwei Aus­nah­men mal abge­se­hen. Jeden­falls wür­de ich die­ses komi­sche Fest nicht besu­chen. Nicht nur wegen sol­cher Bilder.

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