Wenn sich Mitglieder einer Regierungspartei dann noch an den SPIEGEL wenden, um deutliche Kritik am Bundeskanzler durchzustechen, dann muss schon mächtig was im Argen sein.
Laut aktuellen Insiderberichten gehen die eigenen Leute inzwischen so weit, den Kanzler bei essenziellen Entscheidungen schlichtweg zu umgehen. Die Autorität von Merz ist angekratzt, keine Frage. Zu oft ist er mit leeren Versprechen lauthals vorgeprescht, um dann kleinlaut zurück zu rudern.
Dahinter steckt ein klassisches Phänomen der politischen Elite – der schleichende Verlust der Bodenhaftung durch chronische Selbstüberschätzung. Wer sich dauerhaft auf Augenhöhe mit den Mächtigen dieser Welt wähnt, verwechselt Führung schnell mit absolutem Gehorsam. Insidern zufolge agiert Merz wie ein autoritärer CEO, der seine Gefolgschaft strammstehen lässt. Das sorgt vor allem bei den Ministerpräsidenten für erheblichen Unmut: Die mächtigen Länderchefs zeigen sich zunehmend genervt davon, von ihm wie »Filialleiter aus der Provinz« im wahrsten Sinne des Wortes, abgekanzelt zu werden.
Dass Merz zudem mit einer ausgeprägten Dünnhäutigkeit behaftet ist, durfte die Öffentlichkeit bereits bei diversen Talkshow-Auftritten vor seinem Amtsantritt bewundern.
Inzwischen regt sich der Unmut jedoch spürbar in den eigenen Reihen. Die Kritik der Parteikollegen erschöpft sich längst nicht mehr nur in seinem polternden Auftreten. Aus den Kreisen einflussreicher CDU-Strippenzieher heißt es ungeschminkt, der Chef glänze des Öfteren durch mangelhafte Vorbereitung, strapaziere die Nerven der Anwesenden mit langatmigen außenpolitischen Vorträgen und neige dazu, strukturierte Prozesse im Chaos versinken zu lassen. Diese internen Querelen bleiben nicht ohne Folgen für das parteiinterne Gefüge. Die Machtbasis des Vorsitzenden bröckelt merklich, während sich das politische Gewicht immer weiter in Richtung der Bundestagsfraktion verschiebt.
Ein Umstand, der dem Fraktionsvorsitzenden durchaus recht sein kann, spätestens seit der verpatzen 1000 Euro Prämie im Mai platzt Spahn nach Informationen einiger Insider fast vor Selbstbewusstsein.
Letztendlich hat Fraktionschef Jens Spahn aus seinen eigenen Ambitionen auf das Kanzleramt noch nie einen Hehl gemacht.
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SPIEGEL 29/2026: € Friedrich Merz. Der abgemeldete Kanzler
OH GOTT! DER SPAHN ALS KANZLER??!! NEIN!!! BITTEEEEE NICHT!!!!!!!
Ich glaube wir sind in einer Endlosspirale in Richtung politischer Hölle! Es kann doch nicht sein, dass jeder Kanzleramtsanwärter noch weniger Charakter und Kompetenz für das Amt hat, als der Vorgänger. Dazu hat Masken-Jensi und seine Kumpane noch mehr Dreck am Stecken, den man mit dem Kippen des Informationsfreiheitsgesetz schön unter den Teppich kehren will. Dass Merz der Mini-Me von Donald Trump sein könnte (empathielos, reich, egoistisch, seine eigenen Bürger hassend, dabei die Klientel der Reichen und Superreichen mit Geldgeschenken überschüttend) ist ja nicht neu. Jens Spahn ist keinen Deut besser — im Gegenteil. Ich hoffe das ist alles nur ein böser Traum aus dem ich bald aufwache..
@Dr. Nerd: Wer als Politiker Korruption, Betrügereien, Bestechungen, strafbare Handlungen mit einem Gesamtschaden in Milliardenhöhe einfach weglächeln kann und sich weder vor Gericht noch vor sonst wem verantworten muss, der hat die Chance auf das Kanzleramt redlich verdient, oder? 😁
Nein, einfach nur NEIN!..😂
Und als wenn Gott*in mich erhört hätte: Jensi S. ist seit heute Mittag Geschichte. Jedenfalls tritt er von seinem Posten als Parteivorsitzender zurück. Ob es an seiner Leihmutter-Nummer lag, oder Fritze einen gefährlichen Aspiranten auf seinen Job weg gebissen hat — wen stört’s..
Hoffen wir, dass er politisch so weit durchgereicht wird, dass man ihn irgendwann in Regress nimmt, für den ganzen Mist den er veranstaltet hat. Und Amthor gleich mit..
@Dr. Nerd: Vielleicht nimmt er jetzt Erziehungsurlaub und wenn er schon dabei ist, könnte er den kleinen Philipp mit adoptieren. 😄