Planet Ozean im Gasometer Oberhausen


Im Indus­trie­denk­mal Gaso­me­ter Ober­hau­sen fin­det der­zeit die mul­ti­me­dia­le Aus­tel­lung „Pla­net Oze­an“ statt. Prä­sen­tiert wer­den groß­for­ma­ti­ge Foto­gra­fien und Fil­me, dar­un­ter beein­dru­cken­de Auf­nah­men wie der Harlekin‑Oktopus in Mayot­te, ein Blau­hai, ein See­lö­we mit Fet­zen­fisch und ande­re, teils sku­ri­le Unter­was­ser­be­woh­ner im Ozean. 

Höhe­punkt ist die inter­ak­ti­ve Instal­la­ti­on „Die Wel­le“ in der obe­ren Eta­ge. Auf einer über 40 Meter hohen und 18 Meter brei­ten Lein­wand pro­ji­ziert die Show foto­rea­lis­ti­sche Mee­res­wel­ten – inklu­si­ve rie­si­ger Fische, Qual­len und Wale in Ori­gi­nal­grö­ße. Die Lein­wand ist unter der Kup­pel ange­bracht und Kis­sen in der Mit­te des Ober­ge­schos­ses laden ein, sich lie­gend dem Rausch der Tie­fe hinzugeben. 

„Pla­net Oze­an“ ent­führt auf eine begeh­ba­re Rei­se durch die fas­zi­nie­ren­de Viel­falt der Welt­mee­re und reflek­tiert zugleich deren Ver­letz­lich­keit durch mensch­li­ches Ein­grei­fen. Die Ver­bin­dung aus XXL-Foto­gra­fie, moderns­ter Tech­nik, klang­li­cher Insze­nie­rung und inter­ak­ti­ven Visua­li­sie­run­gen macht die Aus­stel­lung zu einem ein­drucks­vol­len Erleb­nis. Die Aus­tel­lung geht noch bis Ende Novem­ber, diens­tags bis sonn­tags von 10.00 Uhr — 18.00 Uhr. Lohnt sich jedenfalls. 

2 Gedanken zu „Planet Ozean im Gasometer Oberhausen“

  1. Wie cool! Lei­der zu weit weg, sonst wäre das genau meins. Ich kann mir gut vor­stel­len, dass es da eini­ge beein­dru­cken­de Bil­der zu sehen gibt — und das bequem von Sitz­kis­sen aus, das klingt rich­tig gut! Vor allem, um die Zeit zwi­schen den Live-Bil­dern zu über­brü­cken wäre das eine Alternative.

    • Für dich als Tau­che­rin ist das sicher noch mal so inter­es­sant, aber ja, vom Sau­er­land sind das 130 km, das lohnt den Tages­aus­flug für so eine Sache. 

      Die Bil­der sind phan­tas­tisch. Man­che Fotos aber auch erschre­ckend, wenn ich mir das doku­men­tier­te Aus­maß von Umwelt­ver­schmut­zung (Plas­tik­müll sogar im Maria­nen­gra­ben, 11 000 m tief!), Kli­ma­wan­del und Über­fi­schung angucke.

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