Das Problem mit dem teuren Benzin dürfte sich erledigt haben. An der Universität Chruz ist es gelungen, ein brennbares Gas herzustellen, welches aus — man glaubt es kaum — Urin gewonnen wird. »Die Lösung war eigentlich ziemlich naheliegend«, berichtet Prof. Müller. Urin besteht zu großen Teilen aus Ammoniak, dass wiederum aus Wasserstoff und Stickstoff besteht.
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Durch Synthetisierung ist es möglich, die Wasserstoffatome abzuspalten.Der wichtigste Prozess heißt Ammoniak-Spaltung:
2NH_3 \rightarrow N_2 + 3H_2
Dabei wird Ammoniak in:
• Stickstoff (N₂)
• Wasserstoff (H₂)
zerlegt
Die Bedingungen dazu sind in modernen Motoren vorhanden: Wärme, Druck und ein Katalysator. Durch Modifizierung eines Dieselmotors ist es somit erstmals gelungen, den Prozess komplett im Motor zu generieren. Sollte es also gelingen, Autos mit Harnstoffantrieb zu annehmbaren Preisen bauen zu können, »Können sie theoretisch in ihren Tank pinkeln, statt an die Zapfsäule zu fahren«, so der Entwickler und technische Leiter an der Uni Chruz. Das einzige Problem: Sie müssten schon viel trinken, um bei einer längeren Fahrstrecke den Energiebedarf aus eigenen Mitteln zu generieren.
Bitte beachten Sie dringend das Datum der Veröffentlichung, den Link zwei Zeilen vorher, diesen Link, lesen Sie die den category tag und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Nachdem ich mich bei dem CMS Pure Blog mit dem Import von Blogbeiträgen aus WordPress beschäftigt habe und mir rausgerufen.de beim Anlegen einer Archivseite etwas Nachhilfe hat zukommen lassen, habe ich mich an ein Gridlayout für Pure Blog gewagt.
Und siehe da, mit Hilfe von ChatGPT hat es zu einem ordentlichen Layout gereicht. Zu sehen auf meiner Testseite textkladde.de.
Das Grid Layout funktioniert übrigens nur, wenn in den Einstellungen unter Themes -> »Ansicht Beitragsliste« die Option »Textauszug« angeklickt ist.
Die jüngste Umfrage in der Sendung »Bericht aus Berlin [ab Min.18]« hat es schwarz auf weiß gezeigt: Für die Mehrheit der Befragten ist die SPD schlicht keine Arbeiterpartei mehr. Das war zwar vorhersehbar, aber als politisches Urteil hat es die Wucht eines Vorschlaghammers. Wer die Zeichen der Zeit so konsequent ignoriert, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Quittung an der Wahlurne jedes Mal schmerzhafter ausfällt.
Die Wähler erwarten eine Rückbesinnung auf das, was diese Partei einmal groß gemacht hat. Es ist Zeit, das Profil als echte Arbeiterpartei zu schärfen – und zwar mit Inhalten, die bei denen ankommen, die die Miete bezahlen müssen.
Die Erwartungshaltung der Basis ist eindeutig: Wer den Laden mit seiner täglichen Arbeit am Laufen hält, darf nicht länger die Melkkuh der Nation sein. Es ist ein politisches Armutszeugnis, dass kleine und mittlere Einkommen überproportional belastet werden, während die großen Vermögen oft ungeschoren davonkommen. Eine SPD, die sich wieder als Arbeiterpartei versteht, muss die Progressionskurve radikal zu Gunsten kleiner und mittlerer Einkommen verschieben. Spürbare Entlastung für die, die den Alltag stemmen und zwar nicht nur ein zwei Prozentpünktchen, sondern als echte spürbare Entlastung.
Rente: Respekt vor der Lebensleistung
Wer 45 Jahre lang eingezahlt hat, will keine Vorlesung über demografischen Wandel hören, sondern sein Recht auf eine abschlagsfreie Rente wahrnehmen. Das ist keine Frage von Gnade, sondern von Gerechtigkeit. Wer dieses Land über Jahrzehnte aufgebaut hat, verdient Sicherheit ohne Wenn und Aber. Hier könnte die SPD profilieren, dass Lebensleistung mehr zählt als jedes versicherungsmathematische Gutachten.
Effizienz statt Kassen-Wildwuchs
Im Gesundheitswesen leistet man sich den Luxus einer unüberschaubaren Vielzahl an Krankenkassen – ein bürokratischer Wasserkopf, der Milliarden verschlingt. Die Zusammenführung zu wenigen, leistungsfähigen Einheiten würde nicht nur die Verwaltung verschlanken, sondern die Versorgung dort stärken, wo sie hingehört: zum Versicherten.
Moderne Fairness statt konservativer Privilegien
Das Ehegattensplitting ist ein Relikt aus einer Zeit, die wir längst hinter uns gelassen haben sollten. Es bremst die Gleichberechtigung und passt nicht mehr zur Realität moderner Familien. Wer sich als moderne Arbeiterpartei profilieren will, muss hier ran und echte Fairness zwischen den Geschlechtern schaffen.
Gleichzeitig muss Schluss sein mit dem Wildwuchs der prekären Beschäftigung. Befristungen ohne Sachgrund und Lohndumping untergraben das Vertrauen in den Rechtsstaat und die eigene Zukunft. Die konsequente Abschaffung dieser Unsicherheiten wäre das deutlichste Signal an die abhängigen Beschäftigten, dass ihre Interessen wieder oberste Priorität haben.
Rückgrat beweisen
Der Mittelstand, die Fachkräfte und die mittleren Angestellten sind das eigentliche Rückgrat dieses Landes. Wenn die SPD hier nicht schleunigst wieder andockt, wird sie in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Fortschritt darf niemals auf Kosten der sozialen Sicherheit gehen. Es geht nicht um den Rückbau des Sozialstaats, sondern um seine mutige Weiterentwicklung. Wer jetzt keine klare Kante zeigt, braucht sich über den weiteren Absturz nicht zu wundern.
Ja, einige Vorschläge hat Lars Klingenbeil vorgetragen, allerdings nicht im sprachlichen Duktus eines Sozialdemokraten, sondern als jemand, der möglichst nicht anecken will. Das funktioniert nicht.
Eine notwendige radikale Neuausrichtung der Sozialsdemokraten lässt sich nicht mit einer weichgespülten Führung bewerkstelligen, die lieber im Berliner Polit-Mainstream mitschwimmt, statt unbequeme Kante zu zeigen.
Wer die Arbeiterklasse zurückgewinnen will, braucht Köpfe mit Rückgrat, Ecken und Kanten und keine Phrasendrescher im Karrieremodus.
Eine automatische Wetterdatenerhebung in WordPress, täglich automatisch erstellt und mit einer Importfunktion für Excel gefällig? Ein offizielles Plugin dafür gibt es [bis jetzt] nicht. Also habe ich mich selber dran gemacht und zusammen mit ChatGPT ein Plugin genau für diese Zwecke geschrieben, das auf die Daten von OpenWeatherMap zugreift und übersichtlich in eine Tabelle einpflegt.
Man hätte fast hoffen können, dass Lars Klingbeil die Kurve kriegt und endlich mal ein paar echte Pluspunkte für die Sozialdemokraten einsammelt. Aber Pustekuchen – er hat’s vermasselt, und zwar mit Ansage. Beim Versuch, die anstehenden Reformen im Herbst vorab schönzureden, lieferte er genau das, was die Leute von der SPD eigentlich nicht mehr hören können.
Es ist kein Geheimnis: Wenn Politiker von »Reformen« sprechen, meinen sie meistens eine monetäre Verschlechterung für die breite Masse. Warum? Weil dort mathematisch am meisten zu holen ist und der Widerstand – im Gegensatz zu den großen Lobbys – angenehm überschaubar bleibt. Also knöpft man sich wieder diejenigen vor, die keine millionenschwere Lobby im Rücken haben: die abhängig Beschäftigten, Rentner und Sozialhilfeempfänger.
Dabei fing Klingbeil gar nicht so übel an. Vorschläge wie die Rentenkopplung an Arbeitsjahre oder eine höhere Belastung für echte Vermögen klangen fast nach sozialdemokratischer Handschrift, um nur zwei Sätze später in neoliberale Gebete zu verfallen, die man sonst eher aus der FDP-Zentrale kennt.
Phrasendrescher auf Hochtouren
Was dann folgte, war der klassische Griff in die neoliberale Mottenkiste:
»Wir müssen als Gesellschaft insgesamt mehr arbeiten« – der Klassiker für alle, die schon jetzt am Limit laufen.
»Abbau von Teilzeit-Anreizen« – genau, Aldi machts vor. Jobangebote für Verkäuferin gibt’s fast nur in Teilzeit.
»Lockerung von Befristungen«, damit Unternehmen noch schmerzfreier »flexibilisieren« können.
Mit Sätzen wie »2026 wird uns Mut abverlangen“« oder der Aufforderung, »alte Gewohnheiten aufzugeben«, wirkt Klingbeil eher wie ein Anwärter auf den FDP Parteivorsitz als ein Sozialdemokrat, der sein Klientel – die Arbeiter und die Mittelschicht – vertritt, bzw. vertreten sollte.
Willy Brandt war auch wie Du, im Gegensatz zu Helmut Schmidt, kein brillanter Redner. Aber er begeisterte oft Menschenmengen, die seinen Gedanken folgen konnten, unterfüttert von Charisma, Kreativität und einer Prise Humor. All das fehlt Dir! Wahrheiten sind schmerzlich.
Mein erster Gedanke war: »Autsch, das ist drastisch.« Mein zweiter: »Recht hat er.«
Wer zusehen muss, wie 39 Prozent der Arbeiter alleine im Westen zur AfD abwandern, darf sich nicht wundern, wenn der Ton rauer wird.
Die SPD muss sich entscheiden: Entweder sie macht endlich wieder Politik für ihre Basis – die abhängig Beschäftigten und den Mittelstand – oder sie verschwindet wie die FDP in der politischen Bedeutungslosigkeit.
Der Pförtner klang aufgeregt. Die Polizei sei hier und behauptet, eine wichtige Meldung an unseren IT-Bereich zu haben. Es ginge um eine Sicherheitslücke in Windchill. Nun nutzen wir diese Software tatsächlich, aber das die Polizei ausrückt, um auf eine Sicherheitslücke aufmerksam zu machen, ist doch ungewöhnlich. Noch dazu zu nachtschlafender Zeit.
Nach Berichten des Magazins heise online galt diese Lücke als besonders gefährlich, da Angreifer darüber möglicherweise Schadcode in Systeme einschleusen könnten.
Um Unternehmen schnell zu warnen, suchte die Polizei teilweise persönlich IT-Verantwortliche auf und übergab entsprechende Hinweise, damit sofort Schutzmaßnahmen ergriffen werden konnten. Am Montag wurde bekannt, dass in der konzertierten Aktion offenbar teilweise sogar Firmen kontaktiert wurden, die die betroffene Software gar nicht nutzen.
Zudem gab es keine konkreten Hinweise darauf, dass die Sicherheitslücke bereits aktiv ausgenutzt wurde. Die Hintergründe dieser Aktion sind nicht bekannt. Anfragen beim LKA blieben weitgehend nebulös.
Heises Anfrage an das BKA, BSI und dem Hersteller zu dieser ungewöhnlichen und personalintensiven Aktion mitten in der Nacht, wurden vom BSI mit der »besonderen Charakteristika der Schwachstelle« beantwortet.
[..|Als Frau empfindet man angesichts solcher Berichte Erschütterung und Resignation, Wut und Trauer, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Das Vertrauen in die Mann-Frau-Beziehung wurde enttäuscht, was schwerer wiegt als übergeordnete Zusammenhänge. Einen Kulturbetrieb kann man vielleicht reformieren. Aber ein ganzes Geschlecht? Schwierig.
Aussichtlos ist die Lage trotzdem nicht. Die brutale Wahrheit ist allerdings zunächst einmal: In jedem Mann schlummert ein Monster. [..] Carola Tunk — berliner-zeitung.de
Generalverdacht als Ersatz für Argumente
Die Debatte um den Fall Christian Ulmen liefert einmal mehr das perfekte Beispiel dafür, wie schnell der Wunsch nach medialer Aufmerksamkeit den gesunden Menschenverstand frisst. Ihre These, in jedem Mann schlummere ein potenzielles Monster, mag zwar für klickstarke Schlagzeilen sorgen, ist aber genauso verkehrt, wie die Aussage, dass alle Blondinnen blöd sind. Es ist schon eine bemerkenswerte intellektuelle einseitige Abkürzung, eine gesamte Bevölkerungsgruppe unter Generalverdacht zu stellen. Diese Form der Verallgemeinerung ist in ihrem Kern selbst diskriminierend.
Anstatt sich der Mühe einer ausgewogenen Analyse zu unterziehen, flüchtet sich Carola Tunk in ein vereinfachendes, polarisierendes Weltbild. Nebenbei bemerkt: Im Fall Ulmen – wie in jedem anderen auch – ist die Unschuldsvermutung in Deutschland fundamentaler Ausdruck eines Rechtsstaats.
Eine vorschnelle Verurteilung schadet nicht nur dem Verdächtigen massiv, sondern widerspricht auch dem Prinzip eines fairen Verfahrens, das wir uns als zivilisierte Gesellschaft eigentlich mühsam erkämpft haben. Gewalt ist ein vielschichtiges Phänomen. Die abstrakte Vereinfachung der Debatte, Mann = Monster, führt letztlich dazu, dass die Verantwortung im konkreten Einzelfall hinter hypothetischen Theorien verschwindet.
Sollten sich die Vorwürfe gegen Ulmen bewahrheiten, gehört er hart bestraft – keine Frage. Ein ganzes Geschlecht deswegen zu diskreditieren, gleicht einem intellektuellen Tiefflug und hat mit seriösem Journalismus, auch als Polemik, nichts zu tun.
Man könnte fast Mitleid haben, wäre die aktuelle Misere der SPD nicht das Ergebnis einer jahrzehntelangen, konsequenten Selbstverleugnung. Nach dem historischen Tiefschlag in Baden-Württemberg folgt nun in Rheinland-Pfalz die nächste Quittung des Souveräns – eine Wahlklatsche mit Ansage, die deutlich macht: Die einstige Volkspartei ist nicht mehr nur im Umfragetief, sie ist ein politischer Sanierungsfall.
Viele dieser verlorenen Stimmen dürften zur AfD abgewandert sein. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines jahrzehntelangen Verrats an den eigenen Wählern. Das macht es nicht besser oder entschuldbar – ganz im Gegenteil. Die SPD war immer eine Arbeiterpartei, sie war es, die neben den Gewerkschaften, die Interessen der abhängig Beschäftigten gegen das Kapital vertrat.
Gerhard Schröder – Totengräber der SPD?
Seit im Jahre 1998 der Sozialdemokrat, Gerhard Schröder als »Genosse der Bosse« im teuren Brioni Anzug das Ruder übernahm und seine Vision eines Sozialstaats in einer Agenda 2010 vorstellte, ist das vorbei. Wir erinnern uns: Unter Schröder Führung wurde Hartz IV geboren, faktisch eine Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe & Sozialhilfe. Die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld wurde verkürzt und der Aufbau prekärer Jobs gefördert. Schröder initiierte einen kompletten Umbau des Sozialstaats, wie in noch nicht einmal die CDU gewagt hätte und senkte gleichzeitig die Steuern für Unternehmen. Das Ergebnis ist bekannt: Der Niedriglohnsektor ist extrem gewachsen, zudem hat die Armut und Verunsicherung in der Bevölkerung zugenommen.
Arbeiter und Angestellte fühlten sich zu Recht von »ihrer« SPD verraten und quittierten die Bundestagswahl 2009 mit dem historischen schlechten Ergebnis der SPD von 23 Prozent, was einer Halbierung der Ergebnisse zu allen Wahlen vor Schröder gleichkam.
Bis heute haben sich die Sozialdemokraten davon nicht erholt, waren aber aufgrund des Aufkommens kleinerer Parteien und der Zersplitterung des Parteiensystems trotzdem in den letzten Jahren, 2009 – 2013, in Regierungsverantwortung.
Bei der Bundestagswahl 2025 holte die SPD mit 16,4 Prozent ihr historisch schlechtestes Ergebnis.
Seitdem geht’s für die Sozialdemokraten beständig bergab.
Ist die SPD ein Sanierungsfall?
Die beiden letzten Ergebnisse lassen nur einen Schluss zu: Die SPD ist ein Sanierungsfall und muss sich umfangreich neu aufstellen. Auch auf die Gefahr hin die Koalition zu sprengen, ist die Rückbesinnung auf eine Partei der Arbeiter und mittleren Angestellten die einzige Möglichkeit der SPD, so sie nicht in der Versenkung verschwinden möchte.
Wo bleibt der Aufschrei, als Merz den Deutschen vorwarf, zu wenig zu arbeiten und das Arbeitszeitgesetz zu »reformieren« verspricht? Wo bleibt der Protest zu Rentenkürzungen? Fast unwidersprochen auch die Vorschläge des CDU-Wirtschaftsrats. Es ist geradezu ein Treppenwitz der Geschichte, wenn ein CDU-Mann wie Karl-Josef Laumann auf dem eigenen Parteitag leidenschaftlicher gegen Sozialabbau wettert als die gesamte SPD-Führung zusammen. Wenn die Opposition den Sozialstaat verteidigen muss, weil die Regierungspartei mit sich selbst beschäftigt ist, weiß man: Hier stimmt etwas im Fundament nicht.
Die Zeit der kosmetischen Korrekturen ist vorbei. Wenn die SPD nicht als historische Fußnote enden will, muss sie endlich wieder lernen, echte Empörung zu zeigen – und zwar dort, wo ihren Wählern wirklich Sorgen haben. Die Sozialdemokraten wären gut beraten, ihr Führungspersonal auszutauschen und sich vehement auf ihre alten Werte zu besinnen. Es steht nämlich zu befürchten, dass sich ansonsten ausgerechnet die rechtsextreme AFD als neue »Arbeiterpartei« ausrufen lässt, die bei den beiden Landtagswahlen ca. ein Fünftel der Stimmen auf sich vereinen konnte.