Wurde es auch, allerdings kein IMac, sondern ein Mac Mini M4 mit 16GB Ram und 512 GB Festplatte. Als Ergänzung einen Satechi-Hub, das ist sozusagen ein Unterbau für den Mac-Mini, der verschiedene Funktionen ergänzt. Zum einen erweitert der Hub den Mac um ein paar USB-Anschlüsse und einen Kartenleser, zum zweiten kann dort eine interne SSD untergebracht werden, die der Mac (angeblich, hoffentlich 🧐) als Festplatte erkennt.
Drittens und auch nicht unwichtig, mit dem Hub muss der Mac zum Ein – und Ausschalten nicht mehr angehoben werden, der Hub lässt den Mac etwas höher dastehen und hat für den Ein/Ausschalter eine Einkerbung. (Wobei ich nicht verstehen kann, dass jemand auf die Idee kommen kann, einen Schalter im Boden zu versenken)
Der Mac-Mini hat alle Anschlüsse, die man braucht. In der Mehrheit sind das Thunderbolt und USB‑C Anschlüsse, sie sich aber alle mittels Adapter mit USB-Geräten verbinden lassen. Wenn man einmal mit Apple gearbeitet hat, weiß man: Alles funktioniert und das tadellos. Mac-Mini anschließen, Übernahme der Daten, Einstellungen, Dateien und Programme von meinem Mac-Book; all das war in kurzer Zeit ohne Murren bewerkstelligt.
Die einzige Anwendung die rumzickte, war die von Microsoft. Das Office Paket für Mac signalisierte Unwillen zu funktionieren. Ich nehme an, da ich es seinerzeit nur mit einer Lizenz für einen PC erworben hatte. Ich konnte aber recht preisgünstig ein Office Paket 2021 für Mac bekommen. (An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an mysoftware.de für den tollen Support) MS Office ist ungeschlagen wohl die beste Software für Text/Kalkulation, das kann Microsoft wirklich gut.
Der Preis von für den Mac-Mini geht aus meiner Sicht in Ordnung, in der Konfiguration mit 512 GB kostet der Mini M4 800 Euro, das kostet ein Mittelklasse PC mit Windows auch. Apple lässt sich allerdings Speicherplatz fürstlich bezahlen, da muss man schon aufpassen, für welchen Einsatzzweck der Mac sein soll. Nachrüsten ist nicht. Apropos nachrüsten.
Natürlich kann man am Mac Mini jede Tastatur und jeder Maus nutzen; ich habe aber sehr schnell gemerkt, dass die Original Apple Tastatur und Maus bei weitem unschlagbar für den Mac ist. Die wunderbaren Funktionen mittels Shortcuts lassen sich nämlich nur mit der Apple Tastatur aufrufen. Beide Eingabegeräte lässt sich Apple natürlich auch gut bezahlen, das sollte man wissen und zum Grundpreis addieren.
Ansonsten – WOW! Ich bin als Apple Jünger ja schon einiges gewohnt, aber die schaffen es immer wieder mich zu überraschen. Nicht nur die erwähnten Shortcuts, das Zusammenspiel mit der hauseigenen KI, sondern auch die übergreifende Zusammenarbeit mit anderen Apple Geräten sucht sicherlich ihresgleichen. Beispiel gefällig?
Ich hatte einen Textabschnitt in die Zwischenablage kopiert, den ich im Anschuss auf dem Macbook oder IPhone einfügen kann. Dateien, Texte die auf dem einen Rechner angefangen sind, kann ich wie selbstverständlich auf dem andern weiter bearbeiten usw.usf.
Design, Funktion, bei Apple passt das einfach. Ok, ich bin als Apple Fan nicht ganz objektiv, ich höre schon auf….. 😉
Tja, ich werde wohl nie zum Fan aber ich kann gut verstehen, dass so ein ineinandergreifendes System extrem komfortabel ist. Das dann ein Einschaltknopf, der das Design stören würde, an die Unterseite versetzt wird, verzeiht ein echter Fan doch 😉
Viel Spaß mit der neuen Hardware!
Ich habe mir sagen lassen, dass die meisten Nutzer ihren Mac-Mini aufgrund der geringen Leistungsaufnahme von 5 Watt, ständig anlassen. 🤷♂️ Dafür bin ich mit dem Satz: “Mach das Licht aus” zu sehr belehrt worden, das geht gar nicht. 😃
Was Du schon vermutest: es stimmt wohl. die meisten Mac-User schalten das Teil nur einmal an und ansonsten gibt es ja die Einschlaffunktion — dabei werden viele Dinge im Speicher gelassen und müssen dann nicht neu beim Booten geladen werden. Etwas ähnliches gibt es ja auch bei Windows: Beim “ausschalten” wird der Rechner in der Tat nicht komplett ausgeschaltet und der Speicher geleert, sondern es bleiben viele Daten redundant im Speicher.
google erklärt das so: Herunterfahren schaltet den PC aus, aber bei modernen Windows-Systemen oft nur in einen Schnellstart-Ruhezustand; ein Neustart hingegen beendet alle Prozesse vollständig, leert den Arbeitsspeicher (RAM) und lädt das Betriebssystem neu, was Fehler behebt und Updates anwendet, während Herunterfahren hauptsächlich Energie spart, aber Probleme bei aktiviertem Schnellstart bestehen lassen kann.
Deshalb wundern sich viele User warum bestimmte Probleme trotz ordnungsgemäßem “herunterfahren” beim nächsten Start immer noch da sind..
Die Funktion “aktivierter Schnellstart”, die standardmäßig aktiviert ist wurde bei mir auch deshalb deaktiviert.
Dass mit dem Speicher ist tatsächlich etwas, was ich bei Apple nicht so toll finde. 512 GB finde ich für einen PC (ich benutze mal diesen Begriff in Hinsicht auf die Alltagsnutzung) schon eher klein — dafür sind die Aufpreise auf eine besser ausgestattete Stufe umso üppiger. Habe selbst in meinen Laptops keine M.2 SSD unter einem TB. Mein Omnibook wurde sogar von 1TB auf 4TB aufgerüstet, damit ich dort meine Musik und Videos im schnellen Zugriff habe.
Klar kann man argumentieren, dass man keine großen Festplatten braucht, denn man kann ja alles in die iCloud auslagern und dann auf der ganzen Welt darauf zugreifen. Aber genau das will ich aus Datenschutzgründen (Content Spiefing) nicht — und die Preise, die Apple für ihren iCloud Speicher aufruft sind auch echt happig.
Bei Microsoft ist im jährlichen Office-Abo von knapp 60 € ein OneDrive Speicherplatz von 1TB! enthalten. Den kann ich alleine nutzen oder noch an 4 weitere Familienmitglieder provisionieren. Da hat man mehr Cloudspeicher als bei Apple und die ganzen Office-Programme noch kostenlos dazu..
Leider geht man auch bei HP dazu über, RAM fest zu verlöten — eine Erweiterung ist dann nicht möglich.
Die Erklärung, warum das gemacht wird, ist die angeblich höhere Geschwindigkeit bei Lese und Schreibzugriffen. Ich halte das für absurd — man will nicht, dass Kunden Speicher bei Drittanbietern günstig erwerben. Dafür nimmt man lieber in Kauf, dass bei einem RAM Problem das komplette Mainboard inklusive CPU ein Fall für die Schrott-Tonne ist.
Ich wünsche Dir viel Spaß mit deinem neuen Spielerchen — ich habe hier ja auch noch ein MacBook Pro von 2019 — und mal das neue “Glass”-Design getestet. Ganz schick — funktioniert sogar mit einer HP Thunderbolt Docking-Station, damit ich mehrere Bildschirme ansteuern kann..
Beste Grüße aus’m Pott, Hömma!
CU
P.
Die Cloud-Preise bei Apple empfinde ich nicht als so teuer. Für 2TB 10 Euro im Monat, das ist eigentlich fair. Die Preise für Speicherkapazität in der Hardware sind allerdings eine Frechheit, da stimme ich dir zu. Allerdings braucht man beim Mac auch keine so große Konfiguration, die habe ein hervorragendes Speichermanagement. Wenn Du also nicht gerade Profivideofilmer bist, reichen 16GB Ram allemal aus. (Übrigens auch für Videoschnitte, habe ich probiert)
Das Festplattenproblem lässt sich (hoffentlich) mit Einsatz des Hubs lösen. Hier hast Du die Möglichkeit, bis zu 4TB interne SSD ein zu setzen. Ich habe das noch nicht ausprobiert, da im Moment interne SSD’s wohl Mangelware sind. Mir wurden Lieferzeiten von vier Wochen angezeigt, ich berichte dann.
Gruß aus dem Sauerland.
Kennt ihr den Podcast von Sascha Pallenberg? Er hat vorige Woche beschrieben, weshalb er nun Windows den Rücken zudreht. Ich fand das auch deshalb interessant, weil er seine unschönen Erlebnisse mit der Tatsache verbunden hat, dass der Code von Windows gemäß dem CEO von M$ (Äußerung vom März d.Js.) zu 30 % von KI generiert worden sei. So nach dem Motto: Das kann ja nur schiefgehen. Nun hantiert auch er angeblich nur noch mit Linux und Apple (sic?). Ich kenne einige Windows-User, die von ähnlichen Problemen nichts zu berichten wussten. Na, das waren halt keine Profis.
Ich möchte noch ergänzen: Bin auch Apple-Fan und — natürlich — User.