Lesehinweis

Ich weiß, der Text wur­de bereits rezen­siert und eigent­lich gibt es in der Blog­sze­ne ja nichts schlim­me­res, als dass ein The­ma von ande­ren Blogs mehr­fach durch­ge­kaut wird. Der Text von Vanes­sa Gie­se aller­dings ist es wert, wie­der­holt zu wer­den. Er trifft mei­ner Mei­nung nach exakt den Nagel auf den Kopf. In neun Abschnit­ten ana­ly­siert der Bog von Vane­sa Gie­se die Lage der Nati­on, wenn man es mal so hero­isch dar­stel­len will. 

Ich kann zwar wenig mit dem Begriff Natio­nal­stolz anfan­gen, aller­dings hat sie es dan­kens­wer­ter Wei­se rela­ti­viert, indem sie davon spricht, dass »ab dem Moment, in dem wir in ihr (der Nati­on) leben, wir aller­dings ein Teil von ihr sind und tra­gen sie mit […]« 

Die Ana­ly­sen tref­fen nicht nur exakt die gegen­wär­ti­gen Pro­ble­me, Vanes­sa Gie­se bie­tet so etwas wie eine Start­hil­fe, um aus der ver­track­ten Situa­ti­on, in der sich die Bun­des­re­pu­blik im Abwärts­gang befin­det, herauszukommen. 

Den Text soll­te jeder gele­sen haben und ver­lin­ken. Mei­ne ganz gro­ße Ach­tung – Chapeau!

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