Amazon MGM Studios hat inzwischen die kreative Kontrolle über die 007-Reihe übernommen, das war’s dann aber auch schon. Weder gibt es ein Drehbuch, noch eine erkennbare Idee – und von einem neuen Bond-Darsteller ganz zu schweigen.
Auf meiner Wunschliste für einen neuen Bond gehört ein Darsteller vom Typ Pierce Brosnan in die Rolle des MI6-Agenten. Daniel Craig hat seine Sache keineswegs schlecht gemacht, im Gegenteil. Doch gerade in den letzten Filmen war mir zuviel Gefühlsduselei im Spiel.
Ein Doppel-Null-Agent im Einsatz richtet sich notfalls auch unter Wasser erst einmal die Krawatte – und macht dann weiter. Das hatte Stil. Zu sehen ab der dritten Minute
So was erwartet man von einem britischen Geheimagenten. Die Buchmacherseiten laufen übrigens schon heiß, wer wohl Nachfolger von Bond werden soll. Hoch gehandelt werden zwei Nachfolger: Callum Turner und Taylor-Johnson gelten derzeit als die heiße Anwärter, wenn man Spekulationen und Wettquoten zusammen betrachtet.
Ich hätte mir Idris Elba ebenfalls vorstellen könne, schließlich hat der die notwendige Blasiertheit für einen James Bond. Elba ist allerdings auch schon 53 Jahre alt. Nach eigenen Angaben steht er nicht zur Verfügung, obwohl er offensichtlich einen Spaß daran hat, die Diskussionen immer wieder anzufachen.
Persönlich fällt mir noch Tom Hardy ein, der in MobLand bewiesen hat, dass er mit ausdrucksloser Miene die Lizenz zum Töten hat.
Wie auch immer, es ist wohl so, dass vor 2028 nichts viel passiert. Geplant ist derzeit konkret noch nichts. Also heißt es warten und vielleicht den ein oder anderen Bond-Film von insgesamt 25 Filme noch mal gucken:


Als am 26. April 1986 Block 4 des ukrainischen Kernkraftwerks Tschernobyl in die Luft fliegt, ist Europa nur ganz knapp einer Katastrophe entkommen. Nach der Explosion des Reaktors war der Kern teilweise geschmolzen. Dieser extrem heiße, geschmolzene Kernbrennstoff drohte sich durch den Reaktorboden nach unten zu fressen. Direkt unter dem Reaktor befand sich das Dampfkondensationsbecken, das mit Tausenden Litern Wasser gefüllt war. Hätte der geschmolzene Kernbrennstoff das Wasser erreicht, wäre es durch den enormen Überdruck und teilweise Bildung von Wasserstoff zu einer weiteren Explosion gekommen. Diese wäre um ein Vielfaches heftiger als die Explosion von Block 4 des Kernkraftwerks gewesen.
Sozusagen als Hommage an die Anfänge des legendären Motorradclub Outlaws zeigt der Film von Jeff Nichols den Werdegang des MC nach wahren Begebenheiten. Inspiriert hat Nichols das Fotobuch des Fotografen und Dokumentarfilmers Danny Lyon, der selbst ein Mitglied des MC Outlaw war. Der Film zeigt, wie eine Gruppe von Harley Enthusiasten als Zusammenschluss eines Motorradclubs von einer ehedem eher harmlosen, wenn auch anarchistischen Prägung geleiteten Clubs, der mehr und mehr zu einer Vereinigung von Kriminellen führt. Insbesondere der immense Zulauf der seinerzeit aus dem Vietnamkrieg wiederkehrenden Veteranen, lassen den Club unkontrolliert expandieren.
Taylor Sheridan ist offensichtlich nicht nur als Drehbuchautor ein Ausnahmetalent. Neben seiner Arbeit als Schauspieler und Regisseur hat er es geschafft, in zehn Jahren um die 14 Serien und Filme zu Papier zu bringen.