Grid Layout Update

Für das CMS Pure Blog habe ich das Grid Lay­out noch ein­mal ver­bes­sert. Ich habe die die PHP-Datei um eine Funk­ti­on so ergänzt, dass das ers­te Bild aus dem Post-Con­tent extra­hiert und in den Post-Cards anzeigt wird. Zu sehen auf mei­nem Test­blog textkladde.de Wer möch­te, hier geht’s zum Down­load mit der ent­spre­chen­den CSS, die soll­te in den Admin Bereich kopiert wer­den, damit sie beim Update nicht über­schrei­ben wird. Die post-list.php gehört in den Ord­ner includes. Ach­tung: wird beim Update eben­falls über­schrie­ben. Es emp­fiehlt sich außer­dem, eine Kopie von der Ori­gi­nal post-list.php zu machen, falls das Grid-Lay­out nicht mehr gefällt. 

Pure Blog im Grid-Layout

Nach­dem ich mich bei dem CMS Pure Blog mit dem Import von Blog­bei­trä­gen aus Word­Press beschäf­tigt habe und mir rausgerufen.de beim Anle­gen einer Archiv­sei­te etwas Nach­hil­fe hat zukom­men las­sen, habe ich mich an ein Grid­lay­out für Pure Blog gewagt.

Und sie­he da, mit Hil­fe von ChatGPT hat es zu einem ordent­li­chen Lay­out gereicht. Zu sehen auf mei­ner Test­sei­te textkladde.de.

Wer möch­te: Ich habe hier in einer Datei die bei­den benö­tig­ten Datei­en (post-list.php und style.css) als Down­load zur Ver­fü­gung gestellt.

Das Grid Lay­out funk­tio­niert übri­gens nur, wenn in den Ein­stel­lun­gen unter The­mes -> »Ansicht Bei­trags­lis­te« die Opti­on »Text­aus­zug« ange­klickt ist. 

Neues Spielzeug – Pure Blog

Pure Blog ist ein wei­te­res CMS in der Kate­go­rie mini­mal, dass ich für mich ent­deckt habe. Neben Blu­dit, CMS­imp­le und Yel­low nun ein CMS, wel­ches mei­ner Mei­nung nach die Vor­tei­le des ein­fa­chen CMS mit Fle­xi­bi­li­tät im Hand­ling ver­eint. Die vor­an­ge­gan­ge­nen CMS hat­ten einen Nach­teil: Sie hat­ten vor­ge­ge­be­ne The­mes, die erst, meist umfang­reich, ange­passt wer­den muss­ten. Zumin­dest für mei­ne Bedürf­nis­se. Anders aus­ge­drückt: Sie hat­ten für ihre ein­fa­che Struk­tur eigent­lich ein wenig zu auf­wen­di­ge Themes. 

Natür­lich ist das alle zu ändern, aller­dings hat mich hier der Vor­teil von Pure Blog. Es gibt kei­ne The­mes, son­dern nur einen ein­heit­li­chen Auf­bau, die Design­spra­che ist trotz­dem anspre­chend und der Ent­wick­ler hat mit einer Art Edi­tor dafür gesorgt, dass man die Far­ben, die Schrift­art und ein wenig das Design nach eige­nen Bedürf­nis­sen ein­fach anpas­sen kann.

Wer mehr möch­te, der kann ande­re Anpas­sun­gen über die style.css rea­li­sie­ren. Das CMS läuft ohne Daten­bank, was es in der Lade­zeit schnell macht – sehr schnell sogar. Auch hier ist Pure Blog dem CMS Yel­low um eine Nasen­län­ge vor­aus. Yel­low lädt extrem schnell, aber nur, wenn man die exter­ne CSS inline integriert. 

Das ist bei Pure Blog nicht nötig. Mei­ne Mes­sun­gen erga­ben teil­wei­se mit mei­nem Micro­blog randvermerke.de einen Wert unter bom­bas­ti­sche 100ms. Selbst mit dem Ein­satz einer exter­nen Schrift bin ich mit mei­ner Test­sei­te textkladde.de immer noch unter 500ms. Für die Farb­ge­stal­tung kann man sich an den Bei­spie­len des Ent­wick­ler Kev Quirk ori­en­tie­ren, bzw. sie auch über­neh­men, wenn man das möch­te. Auch eine Kom­men­tar­fun­ki­on lässt sich leicht inte­grie­ren, aller­dings muss man hier­bei auf exter­ne Anbie­ter wie zurückgreifen.

Pure Blog ist ein wei­ters CMS, mit dem sich ein­fa­che und schnel­le Blogs auf­set­ze las­sen. Mit mei­ner Haupt­sei­te hier, blei­be ich zunächst trotz­dem noch bei Word­Press. An die Mög­lich­kei­ten einer umfang­rei­chen Erwei­te­rung mit­tels Plug­ins kommt bis­her kein CMS her­an. Solan­ge jeden­falls, wie WP schnel­le The­mes bie­tet (Gene­ra­te­Press) und die Mög­lich­keit auch wei­ter­hin den Clas­sic Edi­tor zu nut­zen. Pure Blog ist für Leu­te, die eine ein­fa­che Platt­form für ihren Blog suchen, aber trotz­dem nicht auf Indi­vi­dua­li­tät ver­zich­ten wollen. 

CMS-Yellow

Ich bin ziem­lich expe­ri­men­tier­freu­dig was neue und vor allem ein­fa­che CMS angeht. Neben dem vie­len Tes­ten habe ich Blu­dit unter kernderb.de und CMS­imp­le unter website.peter-lohren.de als Ver­suchs­sei­ten am Laufen. 

Die neu­es­te Errun­gen­schaft und mein neu­er Favo­rit für Mini­sei­ten ist aber das CMS-Yel­low. Yel­low wirbt mit dem Slo­gan: Für Men­schen, die klei­ne Web­sei­ten machen. Und tat­säch­lich, hier liegt wohl die Ein­fach­heit das Allein­stel­lungs­merk­mal der Macher. In weni­ger als einer Minu­te ist das CMS instal­liert und bereit. Ein schnör­kel­lo­ses Design prä­sen­tiert sich im Brow­ser nach dem Instala­ti­ons­vor­gang, der sich auf die Aus­wahl Blog/kleine Webseite/ Wiki beschränkt. Yel­low-CMS läuft ohne Daten­bank und ist in eini­gen Mil­li­se­kun­den gela­den. Inhal­te wer­den in ein­fa­chen Mark­down-Datei­en gespei­chert, die das Sys­tem dann in sta­ti­sche oder dyna­mi­sche Web­sei­ten umwandelt.

Yellow im Überblick:

Daten­bank­frei: Alle Inhal­te wer­den als Datei­en gespei­chert, was die Per­for­mance ver­bes­sert und die Abhän­gig­keit von exter­nen Daten­ban­ken vermeidet.
Ein­fa­che Instal­la­ti­on: Yel­low benö­tigt nur einen Web­ser­ver mit PHP-Unter­stüt­zung – kei­ne kom­pli­zier­te Kon­fi­gu­ra­ti­on erforderlich.

Mark­down-Unter­stüt­zung: Inhal­te wer­den in Mark­down geschrie­ben, was die Bear­bei­tung und Pfle­ge der Web­sei­te erleichtert.

Erwei­ter­bar: Durch Plug­ins kann die Funk­tio­na­li­tät erwei­tert wer­den, z. B. für For­mu­la­re, Bil­der­ga­le­rien oder Mehrsprachigkeit.

Benut­zer­freund­lich: Das Backend ist mini­ma­lis­tisch, und durch die ein­fa­che Datei­struk­tur kön­nen Ände­run­gen direkt per FTP oder Datei­ma­na­ger vor­ge­nom­men werden.

SEO-freund­lich: Sau­be­re URLs und ein­fa­che Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten hel­fen bei der Suchmaschinenoptimierung.

Für wen eignet sich Yellow?

Yel­low ist ide­al für Ein­zel­per­so­nen, klei­ne Unter­neh­men oder Blog­ger, die eine unkom­pli­zier­te und schnel­le Mög­lich­keit suchen, eine Web­sei­te zu erstel­len. Es ist beson­ders geeig­net für Nut­zer, die kei­ne kom­ple­xen CMS wie Word­Press benö­ti­gen oder sich nicht mit Daten­ban­ken aus­ein­an­der­set­zen möchten.

Trotz sei­ner Ein­fach­heit bie­tet Yel­low vie­le Anpas­sungs­mög­lich­kei­ten, sodass es fle­xi­bel für ver­schie­de­ne Web­pro­jek­te genutzt wer­den kann. Wer eine mini­ma­lis­ti­sche und effi­zi­en­te Lösung für sei­ne Web­sei­te sucht, soll­te sich Yel­low defi­ni­tiv genau­er anschauen.

Login ändern

Ähn­lich wie bei Word­Press lässt sich beim CMS Blu­dit eben­falls der Log­in-Link ändern, um es poten­zi­el­len Angrei­fern etwas schwe­rer zu machen. So wie bei Word­Press der klas­si­sche Log­in bei wp-login.php funk­tio­niert, ist es bei Blu­dit der phan­ta­sie­lo­se ../admin der auf die Ein­ga­be­sei­te für den Benut­zer­na­men und das Pass­wort führt. 

Hat man nun noch den Benut­zer­na­men admin gewählt, schützt als letz­tes ein­zig das Pass­wort vor dem unbe­fug­ten Zugriff auf die Sei­te. Für einen ande­ren Link bedarf es bei Blu­dit kei­nes Plugins. 

Zunächst die Datei variables.php auf­ru­fen und öff­nen die sich im Ord­ner /bl-ker­nel/­boo­t/ befin­det. Dann in der Zei­chen­fol­ge define(‘ADMIN_URI_FILTER’, ‘admin’); — admin ändern. Es emp­fiehlt sich ein Wort zu neh­men, das mit Ein­log­gen wenig zu tun hat. Danach abspei­chern und zurück auf den Ser­ver uploa­den. Ab sofort ist der Admin­be­reich unter der neu­en Adres­se https://meinepage.de/irgendeinname aufrufbar. 

Blog ohne Datenbank

Zwei­fels­oh­ne ist Word­Press wohl die Soft­ware schlecht­hin, wenn es ums das Pro­du­zie­ren und Ver­öf­fent­li­chen von Inhal­ten im Inter­net geht. WP ist mit der Zeit aller­dings auch mäch­tig gewach­sen. Vom ein­fa­chen Blog­sys­tem zu einem aus­ge­wach­se­nen CMS wird die Soft­ware heu­te eben­falls für Shops und gro­ße Pro­jek­te ein­ge­setzt. Kurz­um – WP hat Speck ange­setzt, die Anfor­de­run­gen sind mit­ge­wach­sen. Unwei­ger­lich kommt die Fra­ge auf, inwie­weit das eigent­lich sein muss. Tut es nicht auch ein klei­nes, schlan­kes CMS? Vor allem: Was gibt es heu­te für Software?

Wei­ter­le­sen