Brüder im Geiste

Nach dem Wahl­sieg von Chem Özd­emir in Baden-Würt­tem­berg pos­tet die rechts­extre­me deut­sche Poli­ti­ke­rin Chris­ti­na Baum auf der Platt­form X: 

»Ich gra­tu­lie­re den noch mehr­heit­lich christ­li­chen Baden-Würt­tem­ber­gern zum ers­ten mus­li­mi­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Sul­tan Özdemir.«

Mal abge­se­hen davon, das Chem Özd­emir mit dem Islam wenig am Hut hat, möch­te sich Frau Baum offen­bar mit Ras­sis­mus und Frem­den­feind­lich­keit bei der AFD zu Höhe­rem empfehlen.

Wenn das dort nicht klappt, emp­feh­le ich als Kon­ver­tit zum Sala­fis­mus zu wech­seln, groß sind die Unter­schie­de zwi­schen der AFD und dem radi­ka­len Isla­mis­mus näm­lich nicht. 

  1. Sie for­dern aktiv und offen­siv die Aus­rich­tung und Umori­en­tie­rung der Gesell­schaft und des Staa­tes im Sin­ne ihrer Deutung
  2. Sie leh­nen nicht nur demo­kra­ti­sche Spiel­re­geln offen ab, son­dern bean­spru­chen dar­über hin­aus, die per­sön­li­che Lebens­füh­rung eines jeden bis ins Detail zu bestimmen.
  3. Sie ste­hen für die Unver­ein­bar­keit von frei­em Selbst­be­stim­mungs­recht und der restrik­ti­ven Rol­le der Frau
  4. Für ein Züch­ti­gungs­recht des Ehe­manns gegen­über sei­ner Frau 
  5. Für ein Ver­bot von Homosexualität
  6. Ver­nei­nung der Exis­tenz von meh­re­ren Par­tei­en oder einer Opposition
  7. Kei­ne sich immer wie­der erneu­ern­de Gesetz­ge­bung, da es in der Ideo­lo­gie nur eine
    rei­ne Wahr­heit gibt.

Das ist nicht das Par­tei­pro­gramm der AFD, son­dern die Refe­ren­zie­rung des radi­ka­len Islamismus.