60

Woran Sie merken, dass Sie alt werden:
  1. Wenn Sie Klei­dung nicht mehr nach modi­schen Erwä­gun­gen, son­dern nach Funk­tio­na­li­tät und Bequem­lich­keit kaufen
  2. Wenn ihre Geschwis­ter bereits deut­lich über fünf­zig sind
  3. Wenn Sie anfan­gen, obses­siv Vögel zu füttern
  4. Wenn Sie etwas aus dem Kel­ler her­auf­ho­len wol­len und im Kel­ler ange­kom­men, nicht mehr wis­sen was Sie hier eigent­lich wollten
  5. Wenn Sie beim Bücken über­le­gen, ob sich in Boden­nä­he noch etwas sinn­vol­les erle­di­gen lässt, jetzt wo sie schon mal unten sind
  6. Wenn Sie Schu­he mit Schnür­sen­kel mei­den -> sie vor­he­ri­gen Punkt
  7. Wenn Sie nach einer Sau­se eine Woche der Rekon­va­les­zenz brau­chen, um wie­der gera­de­aus gucken zu können
  8. Wenn ein Teil ihrer Wochen­end­be­schäf­ti­gung dar­in liegt, in ihrem Lieb­lings­ses­sel ein Buch zu lesen und dar­über einzuschlafen
  9. Wenn Sie einem Mit­tags­schläf­chen nicht nur nicht abge­neigt sind, son­dern als Erho­lungs­wert exis­ten­zi­ell gewor­den ist
  10. Wenn ihre Kin­der beim Vor­füh­ren der Lieb­lings­jeans bemer­ken, dass sie die in ihrem Alter nicht mehr tra­gen können

…upps, erwischt!

10 Gedanken zu „60“

  1. Ins­be­son­de­re Num­mer 9 ist essen­zi­ell ☝️

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    • Die Ein­ord­nung nach Gewich­tung traue ich mir gar­nicht zu 😄

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  2. Bei Punkt 4 kann ich sagen: dafür muss ich nicht mal in den Kel­ler gehen — es reicht schon von der Couch zum Kühl­schrank zu gehen und ich weiß nicht mehr was ich da woll­te. Fällt mir aber sofort wie­der ein, wenn ich wie­der auf der Couch sit­ze — um dann wie­der zum Kühl­schrank zu gehen und einen neu­en Ver­such zu star­ten das feh­len­de Gut für den Fern­seh­abend zur Couch zu transferieren..
    Ein dis­funk­tio­na­les Kurz­zeit­ge­dächt­nis ist immer­hin eine gute Mög­lich­keit sei­ne täg­li­che Schritt­zahl auf über medi­zi­nisch emp­foh­le­ne 10.000 zu bekom­men. Und das ist ja auch was Gutes…
    Even­tu­ell ist aber auch das Licht im Kühl­schrank das glei­che, wie die ‘Man in Black’ ein­set­zen, um Pas­san­ten die Erin­ne­rung an Ali­ens auf der Erde aus dem Gehirn zu löschen und ich wer­de beim Tür öff­nen “Geblitz­dingst”?..

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    • Geblitz­dingst vom Kühl­schrank­licht ok, aber im Keller? 😄

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      • Naja, mein Kühl­schrank ist ja ein Side­by­Si­de, der nicht in der weit, weit ent­fern­ten Küche, im noch wei­ter ent­fern­te­ren Kel­ler, son­dern im Wohn­zim­mer steht und Bestand­teil der Bar ist. Das Teil ist gra­de mal 4 Meter von der Fern­seh-Couch entfernt!
        Der­lei Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten hat man als Jung­ge­sel­le ja — da muss nicht alles funk­tio­nal sein. Es darf auch ein­fach mal cool sein..
        Ansons­ten bin ich bei den Punk­ten eigent­lich rela­tiv safe:
        1. Wenn Sie Klei­dung nicht mehr nach modi­schen Erwä­gun­gen, son­dern nach Funk­tio­na­li­tät und Bequem­lich­keit kau­fen — aus Mode mache ich mir gar nichts mehr. Mit 30 bin ich ja noch wie Don John­son bei Miami Vice rum­ge­lau­fen: Pas­tell­far­be­nes T‑Shirt, Lei­nensak­ko mit auf­ge­krem­pel­ten Ärmeln, wei­te Stoff­ho­se und Slip­per. Die letz­ten 30 Jah­re waren aber Jeans, T‑Shirts und Hoo­dies mei­ne Klei­dung. Pri­vat wie im Job.
        2. Wenn ihre Geschwis­ter bereits deut­lich über fünf­zig sind — ich habe kei­ne Geschwis­ter. Der Punkt fällt flach.
        3. Wenn Sie anfan­gen, obses­siv Vögel zu füt­tern — Beim Wort “Vögel” denk ich an alles ande­re als an Vögel füttern..
        4. Wenn Sie etwas aus dem Kel­ler her­auf­ho­len wol­len und im Kel­ler ange­kom­men, nicht mehr wis­sen was Sie hier eigent­lich woll­ten — wie beschrieben
        5. Wenn Sie beim Bücken über­le­gen, ob sich in Boden­nä­he noch etwas sinn­vol­les erle­di­gen lässt, jetzt wo sie schon mal unten sind — es knirscht und knarzt aber ich kom­me immer noch ohne Hil­fe hoch — auch wenn manch­mal ein Trän­chen der “Freu­de” aus den Augen­win­keln tröpfelt.
        6. Wenn Sie Schu­he mit Schnür­sen­kel mei­den -> sie vor­he­ri­gen Punkt — Nee, alle mei­ne Schu­he sind zum schnüren.
        7. Wenn Sie nach einer Sau­se eine Woche der Rekon­va­les­zenz brau­chen, um wie­der gera­de­aus gucken zu kön­nen — Nöö. Ne Stun­de Kopf­schmer­zen aber dann könnt ich schon wieder..
        8. Wenn ein Teil ihrer Wochen­end­be­schäf­ti­gung dar­in liegt, in ihrem Lieb­lings­ses­sel ein Buch zu lesen und dar­über ein­zu­schla­fen — lesen tue ich gar nicht mehr. Das muss­te ich wäh­rend mei­nes Jobs stän­dig. Zu einem Nicker­chen weg­ni­cken? Das pas­siert mir stän­dig, wenn ich auf mei­ner Fern­seh-Couch sit­ze. Ich ver­mu­te die düns­tet ein­schlä­fern­de Che­mi­ka­li­en aus.
        9. Wenn Sie einem Mit­tags­schläf­chen nicht nur nicht abge­neigt sind, son­dern als Erho­lungs­wert exis­ten­zi­ell gewor­den ist. Nee.. mein Tages­rhyth­mus ist völ­lig außer Kon­trol­le. Ich habe kei­ne fes­te Mit­tags­schlaf­zeit son­dern pen­ne ein­fach zwi­schen­durch mal weg — das kann auch mit­ten in einem Blog­bei­trag, den ich schrei­be sein. (Wahr­schein­lich bin ich beim schrei­ben die­ses Kom­men­tars 3 x weg­ge­nickt ohne es zu merken.. ;-))
        10. Wenn ihre Kin­der beim Vor­füh­ren der Lieb­lings­jeans bemer­ken, dass sie die in ihrem Alter nicht mehr tra­gen kön­nen — ich glau­be, dass das aber völ­lig nor­mal ist.

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  3. Wir soll­ten eine Blog­chall­enge draus machen 😄

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  4. 11. Wenn Sie das Wort “Sau­se” verwenden.

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